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Extreme E: News

Newey tritt Extreme-E-Meisterschaft bei

Formel-1-Designlegende Adrian Newey und Formel-E-Meister Jean-Eric Vergne werden Teil des Teams Veloce Racing - Aus dem E-Sport in den Motorsport.

Die Elektro-SUV-Meisterschaft Extreme E bekommt prominenten Zuwachs: Adrian Newey, der zahlreiche Weltmeisterautos in der Formel 1 kreiert hat, und der zweimalige Formel-E-Meister Jean-Eric Vergne werden Teil des Managements von Veloce Racing.

Neweys Rolle im Team wird als "führender Visionär" beschrieben. Sein Sohn Harrison, der als Fahrer im Formelsport aktiv ist, gehört neben Vergne, Daniel Bailey, Rupert Svendsen-Cook und Jack Clarke zu den fünf Gründern der Teams. Veloce Racing ist ein Schwesterprojekt der E-Sport-Organisation Veloce.

"Jeder bei Veloce ist extrem rennsportbegeistert und liebt den Wettbewerb sowie fortschrittliche Technologie. Außerdem mögen wir es, die umwelttechnischen Herausforderungen unserer Zeit in Angriff zu nehmen. Deshalb freuen wir uns sehr, Teil der Extreme E zu sein", sagt Adrian Newey.

"Diese Serie ist eine exzellente Plattform, um neue Technologien zu entwickeln, die Aufmerksamkeit auf die Umweltprobleme zu lenken, die die Welt heutzutage erfährt, und Veränderung herbeizuführen. Veloce wird eine aktive Rolle in so vielen Extreme-E-Projekten wie möglich einnehmen, um die lokale Umwelt wiederherzustellen. Wir können es nicht erwarten, loszulegen."

Der "umgekehrte" Weg - ein Signal?

Die Extreme E wird 2021 beginnen und hat Grönland als ersten Austragungsort bestimmt. HWA, Abt und Venturi haben sich ebenfalls zu dieser Meisterschaft bekannt. Die Serie hat unlängst ein "Fahrerprogramm" ins Leben gerufen für alle, die "ihr Interesse bekundet" hätten, an der Extreme E teilzunehmen.

Dabei haben sich unter anderem der sechsmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier, Formel-E-Champion Lucas di Grassi, W-Series-Meisterin Jamie Chadwick, der zweimalige DTM-Meister Timo Scheider und die Rallycross-Stars Andreas Bakkerud, Kevin Hansen und Timmy Hansen gemeldet.

Seriengründer Alejandro Agag bezeichnet Veloce als "unglaublich spannende Zugabe zur Extreme E" - vor allem, weil hier eine Organisation aus dem E-Sport ein Projekt außerhalb der virtuellen Welt ins Leben ruft.

"Veloce kann auf den Input eines technischen Genies wie Adrian Newey und einen Weltklassefahrer wie Jean-Eric zurückgreifen - und auf eine Vielzahl junger, motivierter Entrepreneure", sagt Agag.

"Wir haben in jedem Bereich des Sportbusiness gesehen, wie etablierte Teams E-Sport-Ableger gegründet haben. Aber das hier ist eines der allerersten Beispiele dafür, dass ein E-Sport-Unternehmen sich in einen traditionellen Sport wagt. Ich bin überzeugt, dass dies eine radikale Veränderung für den gesamten Wirtschaftszweig bedeutet."

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