MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
MIG Austria: Erfolgreicher Familienausflug der Koglers
Foto: Privat

Eine schrecklich schnelle Familie

Erfolgreicher Ausflug der MIG Austria nach Tschechien für Gottfried und Michael Kogler sowie Peter Schöller, die der Corona-Zwangspause ein Ende bereiteten.

Nachdem zuletzt nur Michael Kogler ( MIG Austria ) bei der Jänner-Rallye erfolgreich an den Start ging, war nun fünf Monate coronabedingte Pause für den Motorsport. Durch die enge Zusammenarbeit mit seinen tschechischen Technikern erfuhr Teamchef Gottfried Kogler, dass vom 19.-21. Juni ein internationales Bergrennen in Vir (Nähe Brünn) als Auftakt der tschechischen Motorsportsaison stattfinden wrüde, unter strengen Gesundheitsauflagen der Behörden.

Dies nahm das Rennteam natürlich sofort zum Anlass, um endlich wieder ordentlich Gas geben zu dürfen. Um den Rallyeboliden von Michael Kogler (Citroen DS3 R3) zu schonen, beschloss man, nur die beiden historischen Rallyeautos (Ford Escort RS 2000) einzusetzen. Für Sohn Michael eine Herausforderung. Er fuhr in seinem doch noch jungen Motorsportleben noch nie mit einem heckgetriebenen Fahrzeug, geschweige denn mit einer Heckschleuder wie es der "Hundeknochen" ist.

Vater Gottfried Kogler und MIG Austria Stammpilot Peter Schöller kannten ja das "Arbeitsgerät" schon aus zahlreichen Einsätzen und hatten vor, den "Neuling" ordentlich zu fordern. Gleich am ersten Renntag, am Samstag, regnete es ununterbrochen und so konnte vorerst Vater Kogler seine Erfahrung voll ausspielen. Ein 14. Gesamtrang, zwei Plätze hinter Felix Pailer (vielfacher Bergmeister), war die Sensation, bei einem Startfeld von 100 Teilnehmern. Was nebenbei den Klassensieg bedeutete.

Sohn Michael ließ aber bereits kräftig aufhorchen: 4 Plätze dahinter in der Gesamtwertung und 3. in der Klasse war für seine "Lernphase" mehr als eine Überraschung. Peter Schöller , aus Marbach/ Donau hingegen hatte große Probleme auf der Strecke zu bleiben, denn seine Regenreifen – eine andere Marke als die von Kogler – eine komplette Fehlinvestition. Dies bestätigte auch der kurzfristige Reifentausch zwischen beiden Fahrzeugen, wo Schöller plötzlich um zehn Sekunden schneller wurde.

Beim 2. Rennen am Sonntag trocknete es mittags auf und plötzlich lag Michael Kogler kurzfristig in Front. So musste sich Vater Gottfried mächtig ins Zeug legen, um doch noch in der Gesamtwertung den Platz vor Sohn Michael zu belegen. Im 2. Lauf fuhr Michael Bestzeit des Tages im Hecktriebler. So lautete das Sonntagsergebnis: Klassensieg für Vater Gottfried Kogler unmittelbar vor Sohn Michael Kogler, Peter Schöller wurde noch guter Fünfter. In der Gesamtwertung hieß dies Platz 15 für Gottfried Kogler und Platz 18 für den Kremser Michael Kogler. Mit diesen tollen Erfolgen der Motorsportfamilie wartet man nun sehnsüchtig auf den Start der Motorsportsaison 2020 in Österreich.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken

MotoGP 2026: KTM & Tech3

KTM und Tech3 enthüllen die RC1

Mit vier Fahrern, zwei Teams und der weiterentwickelten RC16 will KTM 2026 den nächsten Schritt machen - Nicht nur bei den Fahrern bleibt man sich treu

Alex Marquez fährt am dritten und letzten Testtag in Sepang Bestzeit - Auch bei der Sprint-Simulation zeigt der Gresini-Ducati-Fahrer eine starke Pace

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Finale Lackierung vorgestellt

So startet Audi in die neue F1-Ära

Audi hat in Berlin die Lackierung für sein erstes eigenes Formel-1-Auto vorgestellt, die dem präsentierten Designkonzept ähnelt - 2026 regelmäßig Punkte?