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Le Mans: … was es noch zu berichten gibt

Eine Menge von Details, die es nicht in eine der Tageszusammenfassungen geschafft haben. Oder deren Beschreibung in diesem Rahmen ausgesprochen aufwendig gewesen wäre. Oder all jene kleinen Punkte, deren Aussage man mit einem gesonderten Bild belegen müsste.

Bernhard Schoke

Anders ausgedrückt: Die einen selbst als langjährigen Berichterstatter dazu veranlasst haben, diese entsprechend auch im Bild für jederman deutlich zu dokumentieren. Denn eigentlich ist in den zehn Tagen zwischen technischer Abnahme und der Zieldurchfahrt, im Fahrerlager, dem gesamten Paddockbereich oder auf der Strecke immer etwas los oder zu entdecken.

Ein Beispiel:
Der geschulte Blick von den rückseitigen Zugängen der Haupttribüne ins eigentliche Fahrerlager offenbarte Details, die ansonsten verborgen bleiben oder ganz einfach nicht kommuniziert werden.
Und den Aufwand zu dokumentieren, der für dieses Rennen des Jahres betrieben wird oder aus Erfahrung erforderlich ist, wie ein Back-up für den Fall zur Verfügung zu haben, dass die Internet-Verbindung nicht das hält / halten kann was eigentlich notwendig ist.
So konnte man auf den Trucks dann die Systeme lokalisieren, die unabhängig Bandbreite machen – Stichwort: Star-Link „grüßt“ von diversen Trucks mit direkten Verbindungen zum Satellit, mit denen die Teams entsprechende Vorsorge für den Fall der Fälle getroffen haben, denn die Datenmengen, die es jeweils zu organisieren gilt, sind ganz einfach exorbitant. Um wie viele Terra-Byte es sich dabei handelt, war auch auf entsprechende Nachfrage nicht heraus zu bekommen. Inzwischen sind gerade bei den Werk-Teams auch „einige“ IT-Spezialisten mit an der Strecke, die die eigenen Netzwerke organisieren und vor allem stabil am Laufen halten, damit die Entscheider ständig auf belastbare Infos zu greifen können.

Weitere Hintergründe

Es gibt ein neues Sieger-Podium im Start-Ziel-Bereich. Es wurde von Rolex gesponsert und ist nicht mehr nur auf die Boxengasse ausgerichtet, sondern ragt im Winkel in Richtung der Zuschauer, die nach Rennende – mit dem Segen der Rennleitung – die Strecke quasi fluten dürfen.
Aus beziehungsweise in Hintergrundgesprächen erfuhr man auch, warum der Aufbau so viel Zeit in Anspruch nimmt: Die peniblen Abnahmen der sogenannten „fliegenden Bauten“ durch die lokalen Behörden zwingt die spezialisierten Aufbauunternehmen zu ganz genauer, wie zeitaufwändiger Arbeit, die von den Teams bezahlt werden muss. Im Gegensatz zum Abbau, denn der ist in der Regel inklusive – was erklärt, warum er immer so richtig schnell über die Bühne geht.

Oder die Großbildschirme in vielen Bereichen der Strecke, mit denen man als Zuschauer das Renngeschehen jederzeit im Blick hat, denn bei der schieren Masse der Fans an der Rennstrecke steigen die mobile Netze bereits Stunden vor dem eigentlichen Beginn komplett aus. Und anschließend brauchen sie darüber hinaus – selbst nach Ende der Action auf der Strecke – weitere Stunden, bis wieder alles halbwegs stabil läuft – auch die aufgestellten Zusatzmasten waren überfordert, wenn alle sich „nur“ mit ihren mobilen Endgeräten beschäftigen.
Neu auch, dass eine große Zahl von – vor allem zahlenden – Gästen rund drei Stunden vor dem eigentlichen Rennstart zwischen die dafür extra mittig auf die Start-Ziel-Geraden aufgebauten Renner durften – der Veranstalter hat den Dreh raus, wie man mit solchen Ideen zusätzlichen Umsatz generieren kann.

Einige Details von vielen weiteren, wie aber auch dem Bemühen der Veranstalter, nicht nur die eingefleischten Motorsport-Fans an die Strecke zu bekommen, sondern auch die ganze Familie.
Konzerte nach der Rennaction auf der Strecke sind eine Möglichkeit, und weitere Optionen, die das längere Verweilen im erweiterten Fahrerlager ermöglichen – attraktive Sitzplätze eine andere.
Dafür wurden unter anderem die Parkplätze für die allermeisten Teammitglieder und die Medienvertreter auf Plätze zwischen Strecke und dem parallel liegenden Flugplatz verlegt. Längere Anmärsche ebenso inklusive, wie die Möglichkeit die Anflüge der VIPs/MIPs in ihren Privat-Jets zu erleben.

Details, die man nur vor Ort mitbekommt und dann gegebenenfalls in der weiteren Bildergalerie wieder dokumentiert ….…. à l'année prochaine ……... bis zum nächsten Jahr …..

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