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Horrorcrash 12h Bathurst 2026 Ralf Aron erwischte den stehenden Johannes Zelger Volley
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AMG knallt volles Rohr in stehenden Porsche

Ein schwerer T-Bone-Crash zwischen Ralf Aron und Johannes Zelger sorgt für eine Unterbrechung bei den 12 Stunden von Bathurst 2026 - Wo waren die gelben Flaggen?

Ein fürchterlicher Unfall zwischen dem Craft-Bamboo-Mercedes #77 (Aron/Auer/Götz) von Ralf Aron und dem Tsunami-RT-Porsche #79 (Babini/Fontana/Zelger) mit Johannes Zelger am Steuer hat für eine Rennunterbrechung mit der Roten Flagge gesorgt.

Auslöser war ein Dreher von Johannes Zelger im Bereich zwischen The Dipper und Forrest's Elbow, der unübersichtlichsten Stelle des Kurses. Zelger war zuvor leicht in die Mauer eingeschlagen und wurde daraufhin vom Grove-Mercedes #100 (Allen/Davison/Grove) am Heck erfasst, als er langsam zurück Richtung Box fuhr.

Der Porsche 911 GT3 R stand daraufhin quer auf der Strecke und blockierte zudem den Volante-Rosso-Aston Martin #14 (Fullwood/Hamilton/Pato/Robin).

Das alles ereignete sich nur wenige Minuten nach einem Restart. Die betroffenen Autos hatten gerade erst einen Wave-by erhalten, der beim Bathurst 12 Hour unmittelbar vor dem Restart erfolgt, ohne dass die Fahrzeuge wieder auf das Feld aufschließen können. Entsprechend waren die Fahrer unter Druck, nicht gleich wieder überrundet zu werden.

"Da fuhren ein Porsche und ein Aston Martin langsam vor mir herum. Cam[eron Waters] kam noch an ihm vorbei. Ich war besorgt, dass mir jemand ins Heck knallt, da die Führenden nicht weit zurücklagen", sagte Allen während der Pause.

"Ich weiß wirklich nicht, was passiert ist. Eigentlich wollte nur um ihn herumzufahren, bin sehr langsam gefahren und er hat einfach gebremst. Dadurch habe ich ihn versehentlich getroffen. Es war eine sehr seltsame Situation und sehr unglücklich, dass so ein massiver Unfall daraus entstanden ist."

Daher dauerte es nicht lange, bis die Spitzengruppe die Unfallstelle erreichte. Das Feld wurde von Ralf Aron angeführt, der zu diesem Zeitpunkt Probleme mit dem Funk hatte. Besonders kritisch: Am vorletzten Streckenposten vor dem Unfall wurden keine Flaggensignale gezeigt. Erst am Posten direkt bei den verunfallten Fahrzeugen wurde Doppelt Gelb geschwenkt.

Jordan Pepper sagte während der Unterbrechung: "Das war sehr seltsam. Da haben sich gelbe und grüne Flaggensignale ständig abgewechselt. Das einzige, was mich gerettet hat, war mein Ingenieur, der mich über Funk anschrie: 'Stopp! Stopp! Stopp!'"

Aron knallte mit voller Wucht in den Porsche, da er vermutlich dem Aston Martin ausweichen wollte, der den Porsche verdeckte. "Keine Chance, das zu sehen", urteilte Christopher Haase in einem Interview während der Unterbrechung, als er auf die blinde Kurve angesprochen wurde.

Der Mercedes-AMG GT3 fing unmittelbar nach dem Aufprall Feuer. Sowohl Aron als auch Zelger konnten ihre Wracks aus eigener Kraft verlassen, konnten sich jedoch zunächst nicht auf den Beinen halten. Ersten Informationen zufolge ist Aron "stabil". Beide Fahrzeuge dürften ein Totalschaden sein.

Zuvor hatte es bereits den BRM-Audi #268 (Brooks/Golding/Peroni/Rosser) zerlegt. Ausgerechnet Profi James Golding unterlief in der Dirty Air eines Vordermanns ein minimaler Fehler, der in der Dreifach-Links zu einem heftigen Einschlag führte. Der daraus resultierenden 30-minütige Safety-Car-Phase schloss sich der Horrorcrash an.

Das Rennen bleibt unterbrochen, da die Strecke von Trümmerteilen und Betriebsmitteln gereinigt werden muss. Zum Zeitpunkt des Abbruchs befanden sich noch 15 Autos in der Führungsrunde. Es führt der 75-Express-Mercedes #75 (Gounon/Habul/Stolz).

Motorsport-Total.com

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