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Warnschuss an die Konkurrenz - Rundenrekord für Montoya

Nachdem am Samstag Jacques Villeneuve die Tagesbestzeit markierte, ließen am Sonntag BMW-Williams und Juan Pablo Montoya aufhorchen.

Michael Trawniczek

Am Wochenende setzten im spanischen Valencia nur mehr BMW-Williams und BAR ihre Testprogramme fort. Für eine Überraschung sorgte Jacques Villeneuve am Samstag - der Kanadier markierte mit dem bislang wenig zufriedenstellenden BAR 004-Honda die schnellste Zeit des Tages.

Villeneuve's Rundenzeit von 1:12,952 wurde jedoch am darauf folgenden Sonntag von Juan Pablo Montoya erheblich "entwertet". Die beiden Williams-BMW FW24 von Montoya und Ralf Schumacher wurden im Qualifying-Trimm auf die Strecke geschickt.

Frank Williams und Patrick Head waren "höchstpersönlich" erschienen, um den seit Jahresbeginn arbeitenden Williams-Mechanikern ihren Respekt zu zollen.

BMW-Williams feuerte bei dieser Gelegenheit einen Warnschuss richtung Konkurrenz ab - Montoya's 1:10,977 sind absoluter Rundenrekord auf dem Circuit Ricardo Tormo. Der Kolumbianer unterbot damit McLaren-Mercedes um 0,6 Sekunden, dem sensationell schnellen Sauber-Piloten Nick Heidfeld knöpfte Montoya gar 1,4 Sekunden ab.

Acht Zehntelsekunden langsamer als sein Teamkollege war Ralf Schumacher im zweiten Williams FW24. Die beiden Testfahrer des britisch-bayrischen Teams jedoch durften an diesem Wochenende eine wohlverdiente Pause einlegen. BMW-Williams "übersiedelt" nach Portugal, um auf der ehemaligen GP-Strecke von Estoril weiter an der Performance des FW 24 zu feilen.

Enttäuschung bei BAR: Villeneuve kam nicht mehr an seine Samstag's gefahrene Tagesbestzeit heran. Olivier Panis konnte zwar noch weitere drei Zehntel von der Rundenzeit des Kanadiers "hobeln", doch dann musste er den bereits fünften Motorschaden in dieser Woche hinnehmen.

Auch bei Villeneuve gab's technische Probleme. Noch vor der Mittagspause musste der Weltmeister von 1997 aus seinem BAR steigen. Ein defektes Getriebe beendete Villeneuve's Test-Sonntag. Erstmals saß auch Testpilot Anthony Davidson im neuen 004-Honda, allerdings nur für sieben Runden. Weiters setzte BAR auch den neuen Testfahrer Ryo Fukuda in einem Vorjahrswagen ein. Ein Dreher des Japaners endete ohne Schäden am Auto.

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