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Neu oder alt, das ist hier die Frage

Bei Ferrari stellt man sich die Frage, ob beim Saisonstart 2004 in Melbourne der modifizierte Vorjahres-Bolide oder der neue Renner eingesetzt wird.

Während es aus den Kreisen der Scuderia Ferrari zuletzt noch hieß, dass man unbedingt mit dem neuen Boliden in die Saison 2004 gehen möchte, was vor allem aufgrund des erneut veränderten F1-Reglements sowie der damit einhergehenden Ein-Motorenregel von Nöten sei, soll in Maranello mittlerweile ein Plan B existieren.

Denn während McLaren Mercedes seinen sagenumwobenen silbernen Delphin in diesem Jahr nicht einsatzfertig machen konnte, sollen die Italiener laut Angaben des Kölner Express über den Winter gleich zwei Autos für den Saisonstart 2004 präparieren – einen modifizierten F2003-GA-B sowie den neuen F2004.

So erklärte Ferrari-Präsident Luca Montezemolo zwar nach Saisonende, das der F2003-GA „seine Mission erfüllt“ habe und es „sinnlos“ wäre den roten Hai „neuen Kraftproben zu unterziehen“, doch sieht dies Teamchef Jean Todt laut Berichten der italienischen Gazzetta dello Sport etwas anders, weswegen er angeblich den Auftrag zum Bau eines Interims-F2003-GA gegeben haben soll.

Mit diesem F2003-GA-B sollen Rubens Barrichello und Weltmeister Michael Schumacher aber nur einen Renneinsatz bestreiten, wenn der neue rote Bolide aus Maranello bei den anstehenden Wintertests nicht zuverlässig genug sein sollte.

Das Handicap des neuen, schwereren Motors – der bekanntlich nun ein gesamtes Grand Prix Wochenende durchhalten muss – versuchen die Roten dabei durch Abspecken in allen anderen Bereichen wettzumachen.

Zudem beschäftigt sich die Aerodynamikabteilung rund um Chefdesigner Rory Byrne und Neuzugang John Iley damit den Radstand – ähnlich wie beim BMW-Williams FW25 – zu verkürzen und die Elektronik zu verbessern...

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