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Unterstützung für das Team

Die FOTA möchte dem verwaisten Team helfen. Übernimmt wieder Teamgründer Peter Sauber? Die FOTA denkt zudem an 3 Autos pro Team in der Zukunft…

Foto: BMW

Der Bekanntgabe des Ausstiegs von BMW aus der Formel 1 ist noch keine drei Stunden alt, da wird schon heiß diskutiert, wie es mit dem Team weitergehen wird. BMW konnte sich dazu heute in München noch nicht detailliert äußern, weil der Vorstand seine Entscheidung erst gestern Abend getroffen hat. Denkbar wäre aber eine Übergabe an einen Privatier.

Da fällt einem natürlich sofort Peter Sauber ein, der den Rennstall einst gegründet hat und immer noch 20 Prozent am BMW Sauber F1 Team hält. Sollte der Schweizer sein Lebenswerk wieder übernehmen, könnte ihm BMW unterstützend unter die Arme greifen, um sich millionenschwere Abfindungen an die Mitarbeiter zu sparen - genau so also, wie es Honda nach dem Ausstieg im Dezember mit Ross Brawn gemacht hat.

Epsilon-Euskadi zeigt Interesse

Auch jene neuen Teams, die von der FIA keinen freien Startplatz zugewiesen bekamen, könnten in Frage kommen. Joan Villadelprat von Epsilon-Euskadi zeigt bereits Interesse: "Wir arbeiten noch an unserem Projekt, wenn auch sehr viel langsamer, weil wir nicht die Sicherheit haben, auf dem Grid zu sein. Die, die daran interessiert waren, uns zu helfen, sind aber immer noch interessiert. Wenn sich eine Möglichkeit ergeben sollte, werden wir sie wahrnehmen", sagte er den Kollegen von Autosport.

Indes ist der Ausstieg von BMW auch für die Teamvereinigung FOTA ein herber Schlag. BMW Motorsport Direktor Mario Theissen informierte seine Kollegen bei den anderen Rennställen heute Morgen im Rahmen einer Telefonkonferenz. Diese berieten anschließend über das weitere Vorgehen - und kündigen nun an, dass sie einen etwaigen neuen Eigentümer des von BMW geführten Teams genauso unterstützen würden wie zuletzt Brawn.

Drei Autos pro Team?

"Was die heutige Bekanntgabe von BMW angeht, haben sich die FOTA-Teams sofort gegenseitig konsultiert. Sie sind dazu bereit, dem in der Schweiz niedergelassenen Team, dessen Mitgliedschaft in der Vereinigung bestätigt ist, jede notwenige Unterstützung zukommen zu lassen, um dessen Teilnahme am Formel-1-Sport zu ermöglichen", lässt FOTA-Generalsekretär Simone Perillo via Pressemitteilung ausrichten.

"Man sollte erwähnen, dass die professionelle Arbeit innerhalb der FOTA bereits aufgenommen wurde, um die Eingebundenheit der Fans und die Show zu verbessern", so Perillo. "Zu diesen interessanten Initiativen könnte auch die Einführung eines dritten Autos pro Team zählen. Die FOTA wird die Meinungen aller relevanten Anspruchberechtigten einholen, um Ideen auszutauschen und Vorschläge für die Zukunft der Formel 1 zu machen."

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