MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Renault begleicht Lotus-Schulden

Renault hat vor Gericht erklärt, den Kauf des Teams am 16. Dezember zu vollziehen und bis Jahresende alle Lotus-Gläubiger zu bezahlen.

Am 16. Dezember wird aus Lotus offiziell das Werksteam von Renault. An diesem Tag soll der Kaufvertrag von beiden Parteien unterschrieben werden, wie Vertreter des Formel-1-Teams und des französischen Autoherstellers am Montag bei einer Anhörung vor dem obersten Zivilgericht in London erklärten. "Am 16. wird der Kaufvertrag unterschrieben, und sie [Renault; Anm.] haben zugestimmt, bis zum 31. alle Gläubiger auszuzahlen", wird Lotus-Geschäftsführer Matthew Carter (Bild oben) von britischen Medien zitiert.

Aufgrund dieser Angaben wurde die Gerichtsverhandlung, bei der es um die Rückzahlung von Steuerschulden in Höhe von rund 3¾ Millionen Euro durch Lotus an die britische Finanzbehörde geht, nach kurzer Zeit auf den 21. Dezember vertagt. "Dann müssen wir noch einmal zurückkommen und nachweisen, dass der Kaufvertrag auch wirklich unterschrieben wurde", so Carter.

Mit dieser Erklärung scheint eine Insolvenz des Teams endgültig abgewendet. Die Schulden bei der Finanzbehörde hatte Lotus in den Monaten Juni bis August aufgehäuft, als die Verhandlungen über eine Übernahme durch Renault noch im Gange waren. Nach einer zweimaligen Vertagung hatte das Gericht einer zehnwöchigen Zahlungspause zugestimmt, in der die Verhandlungen zwischen Lotus und Renault zum Abschluss gebracht werden sollten.

Diese Frist war am 7. Dezember abgelaufen. Nachdem Renault nun die Begleichung aller Schulden von Lotus bis zum Ende dieses Jahres sangekündigt hat, gehen alle Beteiligten davon aus, dass das Verfahren beim nächsten Gerichtstermin in 14 Tagen endgültig ad acta gelegt werden kann.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

Bei sommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht nicht

Vor einem Jahr flog Red Bulls langjähriger Teamchef Christian Horner raus und wurde durch Laurent Mekies ersetzt - Was hat sich seitdem verändert?

GP von Österreich: Qualifying

Kontroverse Russell-Pole nach Verstappen-Crash

George Russell fährt in letzter Sekunde zur Pole, doch weil aufgrund eines Unfalls von Max Verstappen Gelb war, gibt es Fragezeichen über die Bestzeit