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Wolff über Hamilton-Rücktritt: "Wäre ein Armutszeugnis für die ganze F1" Hat sich Lewis Hamilton 2021 in Abu Dhabi aus der Formel 1 verabschiedet?
Motorsport Images

Wolff über Hamilton-Rücktritt: "Wäre ein Armutszeugnis für die ganze F1"

Toto Wolff kann weiter keine Garantie abgeben, dass Lewis Hamilton 2022 wirklich im Mercedes sitzen wird - Wie realistisch ist ein Rücktritt des Rekordweltmeisters?

Tritt Lewis Hamilton wirklich zurück? Diese Frage bewegt aktuell Formel-1-Fans auf der ganzen Welt. Seit dem kontroversen Saisonfinale 2021 in Abu Dhabi hat sich der Rekordweltmeister öffentlich nicht mehr geäußert. Und selbst Toto Wolff kann keine Garantie abgeben, dass Hamilton seine Karriere 2022 fortsetzen wird.

"Ich hoffe sehr, dass wir ihn wiedersehen", sagt der Mercedes-Teamchef im Gespräch mit der 'Krone' und betont: "Er ist der wichtigste Part unseres Sports. Es wäre ein Armutszeugnis für die ganze Formel 1, wenn der beste Fahrer wegen hanebüchener Entscheidungen beschließt, aufzuhören."

Was in Abu Dhabi passiert sei, "wird niemals vergessen sein", stellt Wolff klar und erklärt: "Weil es einfach Unrecht war, was Lewis widerfahren ist. An diesem Tag war er unschlagbar. Bis der Rennleitung die Sicherungen durchgebrannt sind, sie auf drei Regelverstöße entschieden hat. Das ist nur schwer zu verstehen."

Wolff will Hamilton Zeit geben

"Es wird uns immer nachhängen, wenngleich Max Verstappen über die Saison gesehen ein würdiger Weltmeister ist. Aber an diesem Tag war einer besser als der andere - und der hat nicht gewonnen", so Wolff, der aber keinen Zweifel daran lässt, dass zumindest er in der neuen Saison mit Mercedes wieder angreifen wird.

"Ich bin in der Lage, das abzugrenzen. Wir ziehen daraus unsere Konsequenzen und wollen auf der Strecke die richtigen Antworten geben", so Wolff. Doch gilt das auch für seinen Fahrer? "Egal, welche Hürde ihm in den Weg gestellt wurde, er hat sein Leben lang gewusst, dass er auf der Rennstrecke sprechen muss", erinnert er.

"Aber es ist für ihn unglaublich schwierig, bis er einen Weg zwischen Recht- und Unrechtverständnis gefunden hat. Das dauert eben seine Zeit", so Wolff, der Hamilton bei seiner Entscheidung nicht unter Druck setzen möchte. Er werde den Rekordweltmeister "spätestens im Februar" wieder persönlich treffen.

Wegweisendes Treffen am Freitag?

Bereits am Freitag könnte allerdings eine Entscheidung fallen, in welche Richtung es bei Hamilton geht. Die 'Daily Mail' berichtet, dass es zu einem Treffen zwischen Wolff und dem neuen FIA-Präsidenten Mohammed Ben Sulayem kommen wird. Bei diesem soll es unter anderem um die Position von Rennleiter Michael Masi gehen.

Das Ergebnis dieses Treffens und der Ausgang der FIA-Untersuchung zu den Geschehnissen in Abu Dhabi könnten eine Rolle dabei spielen, ob der 37-Jährige auch 2022 in der Formel 1 an den Start gehen wird.

Motorsport-Total.com

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