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Porsches GTE-Programm wohl gesichert

Gleich zwei Porsche-Werksprogramme in der Langstrecken-WM 2017: Neben dem LMP1- ist offenbar auch das neue GTE-Pro-Projekt gewiss.

Vor dem Hintergrund des Dieselskandals und der damit verbundenen Strafzahlungen in den USA fährt Volkswagen im internationalen Motorsport einen Sparkurs: Nach dem Ausstieg von Audi aus der Langstrecken-WM wurde nun auch der Abschied von VW aus der Rallye-WM verkündet, beides schon mit Ende dieses Jahres. Der deutsche Großkonzern setzt also den Rotstift an allen denkbaren Stellen an, einzig Porsche ermöglicht man zumindest noch 2017 ein umfangreiches Programm.

Das LMP1-Engagement im Langstreckensport wurde vom Vorstand bis inklusive 2018 genehmigt. Zwar können solche Beschlüsse in Notlagen schnell gekippt werden, doch auf Nachfrage hieß es seitens Porsche, dass die Volkswagen-Strategie zunächst keine Auswirkungen auf die LMP1 haben werde. Fragezeichen sehen einige Beobachter noch hinter der werksseitigen Rückkehr von Porsche in die GTE-Pro-Klasse.

Doch Porsche-Motorsportchef Frank-Steffen Walliser erklärte gegenüber Autosport, dass man den ursprünglichen Plan unbeirrt weiterverfolge. Es gebe keinerlei Diskussionen, über eine Rückkehr in die Kategorie. "Porsche fährt seit 50 Jahren Rennen mit dem 911er, die Marke lebt von dem Modell. Es gibt innerhalb des Konzerns das klare Bekenntnis, damit Rennen zu fahren", so Walliser.

Nach dem Gesamtsieg von Michael Christensen und Richard Lietz in der WM-Saison 2015 zog sich Porsche werksseitig aus der GTE-Pro-Klasse zurück, den Einsatz des einzig verbliebenen 911 RSR überließ man dem Proton-Team. Für 2017 wurde ein neues Auto entwickelt; noch wird darüber spekuliert, ob der Bolide einen Turbo- oder Saugmotor haben wird. Die Vorstellung des überarbeiteten RSR, der auch in Nordamerika eingesetzt werden soll, findet in knapp zwei Wochen im Rahmen der Los Angeles Auto Show statt.

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