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GP2: Barcelona

Top-Platzierung bereits in Barcelona

Andi Zuber fährt heuer für Piquet Sports und ist vor dem GP2-Auftakt in Montmelo höchst motiviert - motorline.cc zeigt das neue Design seines Boliden.

Fotos: PRevent

Die Koffer sind gepackt und Andreas Zuber fiebert dem Auftakt zu seiner dritten Saison in der GP2-Serie entgegen. Am kommenden Wochenende stehen in Barcelona die ersten beiden von 22 Läufen in der zweithöchsten Rundstrecken-Serie auf dem Programm, die jeweils im Rahmen der europäischen Formel-1-Rennen ausgetragen werden.

Obwohl der 24-jährige Steirer bereits in seine dritte Saison geht, warten einige Neuerungen auf den zweifachen Sieger von GP-Läufen. Allen voran wechselte er in der Winterpause zum Piquet Sports-Team, das er nach reiflicher Überlegung und einigen Tests auswählte. Zuber: „Ich bin überzeugt, dass mir dieses Team die Möglichkeit gibt, damit ich um den Titel mitkämpfen kann.“ Neu ist daher auch sein Teamkollege. Mit dem 23-jährige Venezuelaner Pastor Maldonado hat Zuber einen richtigen Racer im Team, der seine Schnelligkeit bei den drei Tests im Februar und März aufzeigen konnte. „Wir haben schon bei den Tests sehr gut zusammen gearbeitet. Das verspricht einiges.“

Besonderen Rückhalt gibt Andreas Zuber eine weitere Neuerung. Mit der Moser Medical Group konnte der Steirer ein internationales Unternehmen für sich gewinnen. „Ich bin sehr glücklich darüber. Es zeigt mir aber auch, dass die GP2-Serie für Sponsoren sehr attraktiv ist.“

Beim GP2-Auftakt in Barcelona strebt Zuber auf jeden Fall ein Resultat in den Top-5 an, auch wenn es das erste wahre Kräftemessen der Teams wird. „Piquet Sports hat das Auto optimieren können. Es ist entscheidend, dass wir vom Start weg vorne dabei sind und kontinuierlich punkten können. Bei 22 Läufen ist das mehr wert als ein Sieg und darauf drei Nullnummern.“

Den Testfahrten Anfang März in Barcelona misst Andreas Zuber keine all zu große Bedeutung bei. „Da war es einfach zu kalt und wir waren mit den harten Reifenmischungen unterwegs. Da brauchtest du einige Runden, bis die auf Betriebstemperatur waren und dann wurde wegen eines Unfalls wieder abgebrochen. Wenn ich in zwei Tagen drei, vier schnelle Runden absolvieren konnte, war das viel.“ Auf jeden Fall hat der 24-jährige mit dem Circuit de Catalunya noch eine Rechnung offen. Im Vorjahr schied er im ersten Rennen aus und belegte im zweiten Heat den undankbaren neunten Platz, wofür es gerade keinen Punkt mehr gab.

Bezüglich seiner Konkurrenz schätzt Andreas Zuber die Fahrer der Teams von „iSport“ (Bruno Senna) und „ART“ (Romain Grosjean, Luca Filippi) sehr stark ein. Nicht zu vergessen natürlich seinen Teamkollegen Pastor Maldonado.

Die Rennen in Barcelona finden am Samstag (26. April) und Sonntag (27. April) statt. Der Circuit de Catalunya ist 4,655 Kilometer lang und hat 12 Kurven.



GP2-Programm Barcelona

Freitag, 25. April
11.55 - 12.25 Uhr		Freies Training
16.00 - 16.30 Uhr		Qualifying


Samstag, 26. April 16.00 Uhr 1. Rennen über 39 Runden (oder 75 Minuten)

Sonntag, 27. April 10.30 Uhr 2. Rennen über 26 Runden (oder 45 Minuten)

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