MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
GP2: Spa

Senna auf Poleposition

Karun Chandhok fuhr die schnellste Zeit im Qualifying für den Hauptlauf der GP2, doch wegen seiner Strafversetzung übernahm Senna die Pole.

Michael Noir Trawniczek

Diskussionen gab es um jene zwei Meisterschaftspunkte, die der Polesetter zugesprochen erhält. Karun Chandhok fuhr im verregneten Abschlusstraining zwar die schnellste Zeit, doch wegen eines Vergehens im letzten Rennen wird er um zehn Plätze zurückgereiht. Bruno Senna erbt somit nicht nur die Pole, sondern auch die zwei Punkte und liegt somit nur noch elf Zähler hinter dem Meisterschaftsführenden Giorgio Pantano. Andi Zuber und Andy Soucek starten von den Plätzen fünf und acht ins Rennen.

Zuber haderte mit dem Schicksal, da er in eine Gelbphase geriet: „Ich fuhr bei meiner schnellsten Runde im ersten Sektor die drittschnellste und im letzten Sektor die absolut schnellste Zeit. Leider hatte ich im Mittelteil eine Gelbphase und musste dadurch vom Gas gehen, Das ist im Regen enorm schwer zu steuern. Ich bin überzeugt, dass diesmal die Poleposition absolut möglich war.“ Für Andreas Zuber ist die dritte Startreihe jedoch kein Problem. „Wenn keine Motorprobleme auftreten sind wir hier sehr schnell. Egal, ob es regnet, oder die Sonne scheint. Außerdem kann man in Spa sehr gut überholen“, zeigt sich der Piquet Sports-Pilot zuversichtlich...



Qualifying


Pos  Fahrer       Team                     Zeit  Rückstand Runden
 1.  Chandhok     iSport International     2:15.489            11*
 2.  Senna        iSport International     2:15.550  + 0.061   11
 3.  Parente      Super Nova Racing        2:16.100  + 0.611   11
 4.  Grosjean     ART Grand Prix           2:16.280  + 0.791   12
 5.  Pantano      Racing Engineering       2:16.291  + 0.802    9
 6.  Zuber        Piquet Sports            2:16.370  + 0.881    9
 7.  Buemi        Trust Team Arden         2:16.786  + 1.297   11
 8.  Conway       Trident Racing           2:16.853  + 1.364   12
 9.  Soucek       Super Nova Racing        2:16.958  + 1.469   11
10.  Maldonado    Piquet Sports            2:17.310  + 1.821    4
11.  Petrov       Barwa Campos Team        2:17.374  + 1.885    7
12.  Valerio      Durango                  2:17.587  + 2.098   13
13.  Valsecchi    Durango                  2:17.757  + 2.268   13
14.  Nunes        DPR                      2:17.857  + 2.368   13
15.  Asmer        FMS International        2:17.969  + 2.480   13
16.  Valles       BCN Competicion          2:18.097  + 2.608   11
17.  Rodriguez    FMS International        2:18.170  + 2.681   11
18.  Herck        DPR                      2:18.206  + 2.717   12
19.  Tung         Trident Racing           2:18.836  + 3.347   12
20.  Filippi      Trust Team Arden         2:19.174  + 3.685    6
21.  D'ambrosio   Dams                     2:19.394  + 3.905    9
22.  Villa        Racing Engineering       2:21.482  + 5.993   12
23.  Iaconelli    BCN Competicion          2:22.089  + 6.600   12
24.  Yamamoto     ART Grand Prix           2:22.764  + 7.275    5
25.  Kobayashi    Dams                     2:24.020  + 8.531    3
* = um 10 Startplätze zurück gereiht

News aus anderen Motorline-Channels:

GP2: Spa

Weitere Artikel:

GP von Monaco: Qualifying

Antonelli holt Monaco-Pole!

So lief das Qualifying in Monte Carlo: Max Verstappen griff nach Platz 1, Lewis Hamilton mischte voll mit - aber am Ende setzte sich wieder Kimi Antonelli durch

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

GP von Österreich: Qualifying

Kontroverse Russell-Pole nach Verstappen-Crash

George Russell fährt in letzter Sekunde zur Pole, doch weil aufgrund eines Unfalls von Max Verstappen Gelb war, gibt es Fragezeichen über die Bestzeit