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F3: Hockenheim

Rene Binder: Erste Saisonhälfte als Lernphase

In wenigen Tagen geht's los - der österreichische Nachwuchs-Racer über seine bevorstehende Premiere in der Formel 3 in Hockenheim.

Wie sind die Testfahrten gelaufen? Wo warst du überall, welche Platzierungen hast du belegt und wie waren deine Eindrücke im Gegensatz zur ADAC Formel Masters, in der du im letzten Jahr deine Premiere im Formelrennsport gefeiert hast?

Sagen wir es mal so: Die Testfahrten waren für mich sehr wichtig, um die Grenzbereiche auszuloten, da es zwischen einem Formel 3 und einem Formel ADAC ja doch einige Unterschiede gibt. Wir waren in Varano, in Assen, am Lausitzring und zuletzt in Oschersleben. Wo ich im Moment gegenüber der Konkurrenz stehe, ist noch schwer zu sagen. Lassen wir uns einfach einmal überraschen.

Was machst du die letzten Tage vor dem Auftakt in Oschersleben? Wie fühlst du dich vor deinem ersten Rennen in der Formel 3?

Am Mittwoch geht es noch einmal zurück in die Schule, außerdem stehen auch noch ein paar Stunden Fitnesstraining auf dem Programm. Rein konditionell bin ich sehr gut vorbereitet und das richtige Gefühl fürs Auto sollte nach ein paar Rennwochenenden auch da sein. Im Moment lerne ich noch mit jeder einzelnen Runde dazu.

Wie klappt die Zusammenarbeit mit dem Team? Hast du einen bestimmten Ingenieur bzw. Mechaniker, mit dem du besonders intensiv zusammenarbeitest?

Ich habe vollstes Vertrauen in meine Mannschaft und finde es toll, dass ich mit meinem Renningenieur Danny und mit meinem Chefmechaniker Mark gleich zwei englischsprachige Jungs an meiner Seite habe. Bei den Briefings wird bei uns nämlich kaum Deutsch gesprochen. Eine extrem wichtige Rolle spielt dann auch noch mein Chefingenieur Frank Funke, der mir vor allem fahrtechnisch sehr viel beibringen kann.

Was sind deine Ziele für diese Saison?

Die Ziele sind immer noch die gleichen: Ich möchte die erste Saisonhälfte als Lernphase nutzen und die letzten paar Zehntel auf die Spitze aufholen. Einen besseren Teamkollegen als Kevin Magnussen könnte ich mir in der Hinsicht übrigens nicht wünschen. Er ist ein alter Kollege aus dem Kartsport und gerade von McLaren in den Nachwuchskader aufgenommen worden. Bleibt nur zu hoffen, dass ich ihn am Ende auch im Formelsport schlagen kann.

Welche Strecke im Kalender magst du am liebsten?

Es gibt eigentlich keine Strecke, die ich nicht mag, aber ganz besonders freue ich mich auf Hockenheim.

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