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Langsam wochs'ma z'samm...

Zufriedene Gesichter im Team von Jürgen Weiß, der erste volle Renneinsatz des Ford Focus T16 4x4 brachte den viel umjubelten 2. Platz.

… mit diesen Worten zog Jürgen Weiß eine zufriedene Bilanz nach seinem ersten vollen Renneinsatz mit dem neuen Ford Focus T16 4x4. Schneller als er es erwartet hatte, konnte er seinen ersten Erfolg feiern.

Dem Einsatz von Tuner Andreas Gabat war es zu verdanken, dass der Ford Focus beim ÖM-Lauf in Greinbach überhaupt an den Start rollen konnte. Nachdem die benötigten Getriebeteile aus England noch immer nicht geliefert wurden, stellte Andreas Gabat ein Leihgetriebe zur Verfügung.

Nach einigen Testrunden nahm Jürgen Weiß das Training in Greinbach in Angriff. Ein erstes Abtasten mit der Strecke und dem neuen Fahrzeug. Es galt die richtige Mischung aus Angriff und Zurückhaltung zu finden.

Im ersten Rennlauf war der Dorfstettener noch etwas vorsichtig unterwegs, baute aber im Laufe des Tages immer mehr vertrauen zu seinem neuen Boliden auf. Vom ersten bis zum dritten Vorlauf konnte er seine Laufzeit um fast 20 Sekunden steigern und sich für das A-Finale qualifizieren. Dass er dabei sogar den zweiten Startplatz herausfahren konnte, kam für das komplette Team sehr überraschend.

Von technischen Problemen des Oberösterreichers Alois Höller konnte er zuletzt auch noch profitieren, da dieser im Endlauf vorzeitig aufgeben musste. Mit dem zweiten Gesamtrang hinter dem regierenden Staatsmeister Peter Ramler (Seat Leon T16 4x4) holte Jürgen Weiß einen viel umjubelten zweiten Platz bei seinem Premierenrennen mit dem Ford Focus.

Die Rallycross-Staatsmeisterschaft wird Anfang August in Sedlcany/CZ fortgesetzt. Nach dem Erfolg vom letzten Wochenende freut sich Jürgen Weiß nun mit seinem Team auf den nächsten Renneinsatz.

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Rallycross-ÖM: Greinbach

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