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ALMS/ILMC: Road Atlanta

Kein Erfolgserlebnis

Nach großen technischen Problemen und einigen Rennunfällen kamen beide Lotus Evora beim „Petit Le Mans“ in Road Atlanta nicht in die Wertung.

Foto: Jetalliance

Kein Erfolgserlebnis für Lotus Jetalliance beim vorletzten Lauf zum Intercontinental Le Mans Cup: Nach großen technischen Problemen und einigen Rennunfällen kamen beide Lotus Evora beim über 10 Stunden führenden „Petit Le Mans“ in Road Atlanta nicht in die Wertung, da sowohl das Trio James Rossiter/Johnny Mowlem/David Heinemaier-Hansson (GB/GB/DK), als auch das Schwesterauto mit Martin Rich/Oskar Slingerland/Kaspar Jensen (GB/NL/DK) nicht auf die dafür erforderlichen 70 Prozent Fahrzeit kamen.

Nachdem es bei beiden Autos gröbere Schäden gab, steht jetzt auch hinter dem Antreten beim letzten Lauf am 13. November in China ein großes Fragezeichen . . .

Teamchef Jan Kalmar: „Das war das schlimmste Rennen in meiner Karriere. Eigentlich unglaublich, dass bei einer Veranstaltung so viele negative Dinge passieren können. Da haben leider alle Nachtschichten nichts geholfen. Was mich freut, ist die Tatsache, dass unser Auftritt wenigstens honoriert wurde. So haben mir die Veranstalter gesagt, dass sie noch nie ein Team erlebt hätten, das so hart gearbeitet hat. Jetzt müssen wir mal eine Standortbestimmung machen und schauen, ob wir überhaupt so viele Ersatzteile haben, um beide Autos für Zhuhai wieder rennfertig zu bekommen.“

Teameigner Lukas Lichtner-Hoyer: „Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht. Das es diesmal so gar nicht laufen wird, hat sich eigentlich schon in den freien Trainings angezeigt. Ein Motorschaden am 65er Evora, dazu noch ein schwerer Crash von Oskar Slingerland, bei dem der 64er Evora schwer beschädigt wurde. Da war es eigentlich schon ein kleines Wunder, dass unsere Mannschaft beide Autos an den Start bringen konnte. Alleine dafür gebührt ihnen großes Lob.“

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