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Lamborghini-Doppelpole

Lamborghini dominiert das Qualifying, das Reiter-Team erobert die Pole vor dem Gulf-Team. Die Österreicher sind gut dabei, Ragginer auf Startplatz acht, Diesel-Pole für Waldherr.

An diesem Wochenende steht im Dubai Autodrome die sechste Ausgabe des 24-Stunden-Rennens in dem Arabischen Emirat auf dem Programm. Bei sonnigen 20 Grad Celsius Lufttemperatur fuhren die 87 teilnehmenden Teams am Donnerstagnachmittag die Startplätze für das Langstreckenrennen aus, das am Freitag um 14:00 Uhr Ortszeit (11:00 Uhr MEZ) gestartet wird.

Die Pole-Position sicherte sich Peter Kox, der in einem Lamborghini Gallardo für das deutsche Blancpain-Reiter-Team an den Start geht (2:00.753 Minuten). Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Marc Hayek, Nico Pronk und Bernhard Müller wird der Niederländer das Rennen am Freitag von ganz vorne in Angriff nehmen.

Fabien Giroix machte den Erfolg für Lamborghini perfekt, indem er den Gallardo des in den Vereinigten Arabischen Emiraten beheimateten Gulf-Teams auf Startplatz zwei stellte (2:01.772).

"Das ist ein sehr schönes Ergebnis, vor allem wenn man bedenkt, dass Lamborghini zum ersten Mal bei diesem Rennen startet", sagte Kox. "Aber das Auto hat bereits im vergangenen Jahr auf zahlreichen Strecken gezeigt, wie konkurrenzfähig es ist, und das gesamte Team hat heute einen Super-Job gemacht. Mal sehen, wie es im Rennen läuft."

Giroix war mit seinem zweiten Startplatz ebenfalls sehr zufrieden. Im vergangenen Jahr hatte der Gulf-Pilot mit seinen Teamkollegen Roald Goethe, Frederic Fatien und Mike Wainwright noch in einem Renault Clio am 24-Stunden-Rennen in Dubai teilgenommen. Durch den Wechsel zu Lamborghini gelang dem Quartett ein beeindruckender Sprung vom hinteren Viertel des Teilnehmerfeldes in die erste Startreihe.

"Wir haben eine wirklich gute Truppe beisammen", sagte Giroix, der von der Leistung seines Teams beim Heimrennen sichtlich beeindruckt war. "Die Jungs haben im vergangenen Jahr bereits Erfahrungen sammeln können und jetzt sind wir auf einem sehr guten Niveau." Nun gelte es, das Potenzial auch im Rennen auf die Strecke zu bringen.

Die Österreicher

Martin Ragginger im de-Lorenzi-Porsche geht von Startplatz acht aus ins Rennen. Franz Engstler setzt an diesem Wochenende mit seinem Team einen BMW Z4 GT3 ein. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Kristian Poulsen, Florian Spengler und dem Österreicher Dominik Kraihammer qualifizierte sich Engstler für Startplatz 14 (2:05.293).

Österreichs Rallye Vize-Meister Andreas Waldherr sorgte für Verwunderung im Starterfeld. Er dominierte mit seinem Golf TDI klar in der Dieselklasse und setzte sich mit einer Rundenzeit von 2:24.24 um 3 Sekunden (!) von seinem Verfolger Jordans im Seat.

Auf Platz 3 wiederum ein Golf GTI vor dem österreichischen Scirocco-Truppe. Erst anschließend die Diesel von BMW. Die Rundenzeiten: Waldherr im Golf = 2:24.24, Jordans = 2.27.50, Rattunde = 2:27.57 und Svepes im Scirocco = 2:29.99

Andreas Waldherr: „Es scheint so, als ob der österreichische Golf optimal vorbereitet ist. Man soll aber dem Qualifying nicht allzuviel Bedeutung beimessen. 24 Stunden bleiben 24 Stunden.“
Teamchef Dr. Helmut Czekal: „Die Hausaufgaben wurden gut gelöst.“

Die Besatzung des VW Golf TDI (Startnummer 130): Andreas Waldherr (NÖ), Gerd Beisel (Stmk) und „Tessitore“ (Stmk) -beide gelten als Rundstreckenspezialisten- und der Neueinsteiger aus dem Kartsport, Markus Pranger (Stmk).

Die Besatzung des VW Scirocco TDI (Startnummer 131): Eine Truppe von Nachwuchs-fahrern. Dieter Svepes(NÖ), Stefan Karrer (NÖ), Herbert Handlos (OÖ) und Rudolf Ortner (OÖ).

Jetalliance-Teameigner Lukas Lichtner-Hoyer steuert bei den 24-Stunden von Dubai diesmal mit Vitus Eckert, Martin Rich (GB), Oskar Slingerland (NL) und dem Tschechen Jarek Janis einen Porsche 997 Cup, die Truppe geht von Startplatz 34 aus ins Rennen.

Der Start erfolgt am 14.01. um 14:00 Uhr Ortszeit.

Die Top 10 des Qualifyings:

01. Kox/Hayek/Pronk/Müller - Lamborghini Galllardo LP560 GT3 - 2:00.753 Minuten
02. Giroix/Fatien/Goethe/Wainwright - Lamborghini LP560 - 2:01.772
03. Rademecker/de Sordi/Lux/Lopez/Enge - Mosler MT 900 GT3 - 2:02.567
04. Oskan/Langhorne/Castellaci/Halliday - Porsche GT3 997 R - 2:02.796
05. Al Qubaisi/Maassen/Bleekemolen/Edwards - Porsche 911 GT3 R - 2:03.065
06. Farfus/Sandström/Milner/Hürtgen - BMW Z4 GT3 - 2:03.105
07. Schneider/Bosi/Arnold/Frankenhout/Wirth - Mercedes SLS AMG GT3 - 2:03.586
08. De Lorenzi/Borghi/Paletto/Ragginger - Porsche 997 GT3 Cup S - 2:03.873
09. Jäger/Heyer/Seyffarth/Breslin - Mercedes SLS AMG GT3 - 2:03.898
10. Dalla Lana/Said/Auberlen/Plumb - BMW Z4 GT3 - 2:03.941

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