MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
BES: 24h von Spa

Am Ende nur Platz 26.

Martin Ragginger konnte beim 24 Stundenrennen von Spa die erhoffte Spitzenplatzierung wegen eines technischen Defekts nicht erreichen.

Foto: Ragginger

Hochspannung und dramatische Szenen beim 24 Stunden Rennen in Spa-Francorchamps: Das 90-Jahr-Jubiläumsrennen, bei dem insgesamt 61 GT3-Autos am Start waren, war überschattet von schweren Unfällen mit insgesamt 12 Totalschäden. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Otto Klohs (D), Philipp Frommenwiler (CH) und Swen Dolenc (D) zeigte das Fahrerquartett rund um Martin Ragginger schnelle Rundenzeiten und eine eingespielte Teamleistung.

Durch einen geplatzten Kühlerschlauch am Motor und einen Dämpferschaden verlor das Team aber mehr als 20 Runden und dadurch auch die Chance auf eine Top-Platzierung. Trotz der widrigen Bedingungen und mit einer beeindruckenden Aufholjagd konnte der Fach Auto Tech Porsche #188 den Rückstand auf die Spitze bis zum Schluss noch verkürzen und fuhr als 26. ins Ziel.

Für einen Schock im gesamten Fahrerlager sorgte in den Abendstunden der schwere Unfall von Markus Mahy im Kessel-Ferrari 458 Italia. Der Brite kollidierte mit dem Ferrari GT Corse by Rinaldi und musste schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen werden. Mahy befindet sich nach Auskunft seines Teams mittlerweile außer Lebensgefahr. Das Rennen wurde nach dem Unfall für rund eine Stunde unterbrochen; eine von vielen Unterbrechungen - dazu kamen in den 24 Stunden zahlreiche Safety-Car-Phasen, Sonntag auch noch Regenwetter in den Ardennen.

„Das gesamte Team, vor allem auch unsere Mechaniker-Mannschaft hat an diesem Wochenende Großartiges geleistet“, so Ragginger, „es war ein sehr schwieriges Rennen und das Glück war diesmal einfach nicht auf unserer Seite. Aber es war für uns schon mal wichtig, überhaupt ins Ziel gekommen zu sein.“

News aus anderen Motorline-Channels:

BES: 24h von Spa

Weitere Artikel:

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

Teamchef Toto Wolff erteilt einem Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes eine Absage - Auch Experte Ralf Schumacher sieht viele Gründe, die dagegen sprechen

Absage Bahrain & Saudi-Arabien

Die versteckten Folgen der abgesagten GP

Die Absage der Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien hat nicht nur logistische Konsequenzen für die Teams, sondern betrifft auch mehrere sportliche Aspekte

Fernando Alonso verzichtet in Japan auf ein Training - Aston-Martin-Ersatzpilot Jak Crawford bekommt beim Honda-Heimspiel in FT1 am Freitag eine Chance

Wheatley zu Aston Martin?

Jonathan Wheatley verlässt Audi

Jonathan Wheatley verlässt Audi nach nicht einmal einem Jahr als Teamchef schon wieder - Mattia Binotto wird seine Aufgaben erst einmal übernehmen