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Spannung bis zum Ende

Giancarlo Fisichella und Pierre Kaffer (Ferrari) gewinnen den USCC-Lauf in Virginia nach einem Überholmanöver in der letzten Runde gegen Henzler und Sellers (Porsche).

Fotos: IMSA

In Abwesenheit der Daytona-Prototypes und LMP2-Boliden machten die GT-Autos beim zehnten Saisonlauf der United SportsCar Championship (USCC) auf dem Virginia International Raceway die Show. Die Entscheidung im einmal mehr auf zwei Stunden und 45 Minuten angesetzten Rennen fiel erst in der letzten Runde: Giancarlo Fisichella, der sich den Risi-Ferrari mit Pierre Kaffer teilte, zog im letzten Umlauf noch am Falken-Porsche von Wolf Henzler und Bryan Sellers vorbei.

Bei Überfahrt der Ziellinie waren der 458 Italia und der 911 RSR nur durch 0,492 Sekunden getrennt. Auch Dirk Müller und John Edwards (RLL-BMW) lagen als Drittplatzierte innerhalb von einer Sekunde zum Siegerfahrzeug. Bill Auberlen und Andy Priaulx (RLL-BMW) sowie Jonathan Bomarito/Kuno Wittmer (SRT-Viper) komplettierten die Top 5 eines von zahlreichen Gelbphasen geprägten Rennens.

Kaffer, der von der Pole-Position gestartet war, war mit dem Risi-Ferrari schon in der Startrunde vom rechten Weg abgekommen und hatte die Führung an Dominik Farnbacher (SRT-Viper) abtreten müssen. Als dessen Teamkollege Marc Goosens die Viper übernommen hatte, griff man aber bei der Rennstrategie daneben. Statt unter Gelb zum zweiten Boxenstopp hereinzukommen, stoppte Goosens unter Grün. Am Ende reichte es für die zweite Viper nur zu Platz sechs.

In der GTD-Klasse holten sich Markus Palttala und Dane Cameron im Turner-BMW den Sieg. Die beiden LMPC-Rennen wurden sowohl am Samstag als auch Sonntag von Luis Diaz und Sean Rayhall (8Star) gewonnen. Weiter geht es am 20. September auf dem Circuit of The Americas in Austin - dann wieder mit den Daytona-Prototypes und LMP2-Boliden.

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