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Max Pucher war nicht zu bremsen

Beim Rallycross-Staatsmeisterschaftslauf in Greinbach fuhr der Teamchef des World RX Teams Austria zu seinem ersten Sieg und tankte Selbstvertrauen für den WM-Start am kommenden Wochenende auf dem deutschen Estering.

Fotos: Walter Vogler

Max Pucher ist ein Mann, der Wort hält. „Jetzt fahre ich beim Staatsmeisterschaftslauf in Greinbach noch auf Sieg, dann sind wir für den nächsten Rallycross-WM-Einsatz endgültig gerüstet“, meinte er noch vorige Woche. Gesagt, getan – am Sonntag war der Hinterbrühler auf dem steirischen Kurs unschlagbar und holte seinen ersten Triumph bei einem Lauf zum nationalen Championat. Nachdem Pucher schon beim letzten Rallycross-Lauf im ungarischen Nyirad ins Semifinale gefahren war, konnte er in Greinbach noch zusetzen und seinen von Stohl Racing perfekt präparierten Ford Fiesta RX vor Staatsmeister Alois Höller ins Ziel bringen. Nicht einmal ein Riss im Auspuffkrümmer konnte Pucher bremsen. Zu dessen Beseitigung legte selbst Manfred Stohl Hand an.

„Ich bin einfach nur überglücklich“, meinte der Sieger im nachhinein. „Neben dem tollen Ergebnis konnten wir unser Auto wieder weiter verbessern. Das war besonders wichtig im Hinblick auf unseren nächsten WM-Start am kommenden Wochenende auf dem Estering im deutschen Buxtehude.“

Auch Manfred Stohl lobte seinen World-RX-Team-Austria-Teamchef. „Max hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Schon bei den bisherigen WM-Läufen hat man gesehen, dass er mit dem Auto immer besser zusammenwächst. Zuletzt im englischen Lydden Hill hat er sich mit namhaften Piloten schon sehr knappe Duelle in den Vorläufen geliefert. Sein erster Sieg in der österreichischen Staatsmeisterschaft war eigentlich nur eine Frage der Zeit.“

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