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DTM: Nürburgring

Wittmann auf Pole am Sonntag

Marco Wittmann (BMW) sichert sich die Pole-Position für das Rennen am Sonntag am Nürburgring - Jamie Green bester Audi auf Platz elf.

Fotos: DTM

Auf einer trockenen Strecke schnappte sich BMW-Fahrer Marco Wittmann in einem packenden Qualifying die Pole-Position (1:20.936 Minuten) für das Rennen am Sonntag der DTM 2017 am Nürburgring. Neben ihm wird Paul di Resta (2./+0,116) aus der ersten Reihe starten. Dahinter qualifizierten sich Robert Wickens (3./+0,185) und Lucas Auer (4./+0,192) für Reihe zwei.

Für die Top-3-Fahrer gibt es wichtige Meisterschaftspunkte: drei für Wittmann, zwei für di Resta und ein Zähler für Wickens.

Die Top 10 komplettierten Tom Blomqvist (BMW/5.), Timo Glock (BMW/6.), Augusto Farfus (BMW/7.), Gary Paffett (Mercedes /8.), Bruno Spengler (BMW/9.) und Edoardo Mortara (Mercedes /10.). Tabellenführer Mattias Ekström wurde 14.

Stau im Qualifying

"Es war super eng und viele Autos und Verkehr auf der Strecke zum Schluss. Das Timing bei Marco hat gepasst. Ich bin zufrieden, aber es wird eine enge Kiste. Mercedes hat gestern schon gezeigt, wie stark sie sind und da müssen wir voll dagegenhalten", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. Einen Tipp, ob es im Rennen regnen wird, möchte der 50-Jährige nicht abgeben. "Wir müssen die Eifel nehmen wie sie ist."

Timo Glock steckte am Ende des Qualifyings im Verkehr fest und konnte seine Zeit nicht verbessern. "Ich bin nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Wenn man im ersten Teil Erster ist und im zweiten dann eben nur Sechster, weil du keine Runde hinbekommst, ist das sehr schade", sagt der BMW-Pilot.

"Die veränderten Streckenbedingungen im Vergleich zu gestern haben unsere Ausgangssituation natürlich nicht vereinfacht. Wir wussten, dass es auf trockener Strecke schwer wird gegen BMW. Von daher bin ich mit dem Ergebnis natürlich zufrieden", kommentiert Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz.

Audi nicht in den Top 10

Enttäuschung bei Audi: Die Ingolstädter verpassten die Top 10. "Es war eine schwierige Session. Wir haben einen ordentlichen Job gemacht, aber ich liege als bester Audi auf Platz elf. Ich denke, das sagt alles", sagt Jamie Green.

Audi-Motorsportchef Dieter Gass ergänzt: "Es ist genau so, wie wir es erwartet haben. Wir haben zwar gehofft, ein Auto in die Top 10 zu bekommen, aber das hat leider nicht geklappt. Wenn ich mir das Ergebnis anschaue und die Gewichte mathematisch rausrechne, dann sehen wir, dass wir um ein extrem spannendes Qualifying mit allen drei Herstellern gebracht wurden."

Nach einer kurzen Pause schalten um 15:15 Uhr die Startampeln auf Grün für das zweite Rennen der DTM 2017 am Nürburgring.

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