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Optimismus beim Österreich-Duo

Bereits heute, Donnerstag, startet die FIA-GT-WM mit dem freien Training: Karl Wendlinger fährt mit Andrea Bertolini, Philipp Peter mit Chris Buncombe!

Die Verantwortlichen reagierten mit der Vorverlegung des freien Trainings auf die Trauerfeierlichkeiten um Papst Paul II. am Freitag – an diesem Tag bleiben die Boliden in den Boxen.

JMB Racing wird – wie angekündigt – mit zwei Maserati MC12 und zwei Österreichern am Start stehen. Und gestern fiel auch die Entscheidung punkto Auto-Besetzung: Wie erwartet, wird sich Karl Wendlinger ein Cockpit mit dem Italiener Andrea Bertolini teilen, Philipp Peter wiederum fährt mit dem jungen Engländer Chris Buncombe.

„Ich bin überzeugt, dass ich mit Andrea sehr gut harmonieren werde“, so der Tiroler, „großer Vorteil ist, dass er in der Entwicklungszeit des MC12 viel Testarbeit geleistet hat, das Auto somit sehr gut kennt, und im Vorjahr auch schon Rennen damit gewonnen hat.“ Karl dagegen hat diesbezüglich noch Nachholbedarf, hat bisher nur zwei Tage getestet. „Deshalb werde ich an diesem Wochenende auch sehr gezielt arbeiten. Was dabei herauskommt, werden wir am Sonntag nach dem Rennen wissen. Aber ich bin durchaus guter Dinge.“

Für Philipp Peter – der gestern seinen 36. Geburtstag feierte – war es sozusagen eine Geburtstagsüberraschung: „Es wurden in den letzten Tagen viele Namen kolportiert. Ich hab’ einfach gewartet, wer es wird“, sagt der Wiener, „mal sehen, wie es mit ihm läuft.“ Während Philipp seinen neuen Partner noch nicht kennt, kann Wendlinger nur Gutes über den jungen Engländer berichten: „Chris Buncombe fuhr letztes Jahr drei Rennen im zweiten JMB-Auto, war auf Anhieb, speziell aber im Hitzerennen von Dubai, sehr schnell unterwegs. Da hat Philipp einen guten Partner an seiner Seite.“

Und die Erwartungshaltung? „Die ist im Umfeld und natürlich auch bei uns Fahrern sehr groß. Andererseits ist das erste Rennen immer eine Standortbestimmung. Und wirklich viel gefahren sind Karl und ich mit dem Auto ja noch nicht. Wir werden aber versuchen, auf Anhieb die in uns gesetzten Erwartungen zu erfüllen“, so Peter.

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