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Kaufmann und Jurasz in Hochstimmung

Das erste freie Training zum FIA GT Weltmeisterschaftslauf verlief für das niederösterreichische Rennteam von Renauer Motorsport äußerst zufrieden stellend.

„Der Remus-Porsche hatte anfangs etwas Atemschwierigkeiten, doch die Techniker von Porsche Deutschland hauchten dem 480 PS-Geschoss neue Kraft ein“, gibt sich das Fahrerduo trotz härtester Konkurrenz jetzt optimistisch.

Die Teams der FIA GT Serie haben über den Winter kräftig aufgerüstet, die Rennboliden sind auf den letzten Stand gebracht, die Fahrer brennen auf die ersten Rennrunden wie Jagdhunde im Zwinger vor dem ersten Trieb.

In der GT 2-Klasse, wo Renauer Motorsport aus Neunkirchen an den Start geht, ist das Feld dicht gedrängt. Obwohl vier Werksfahrzeuge am Start sind, konnten sich die Renauer-Piloten auf Rang vier positionieren. Die Trauerfeierlichkeiten in Rom zwangen die Fahrer zu einem Ruhetag, wo nochmals jede Schraube und jedes kleine Detail durchsucht wurde, um ja unter besten Vorraussetzungen in die motorsportliche Auseinandersetzung gehen zu können.

„Das Wetter wird auch eine große Rolle spielen, denn bei Regen wirkt sich der PS-Vorteil der Werksfahrzeuge weniger aus. Und die Wetterfrösche prophezeien nicht das beste Wetter. Uns wäre es sogar lieber, wenn es regnen würde, da können Wolfgang Kaufmann und ich unsere Stärken voll ausleben“, gibt sich Tondach-Pilot Manfred Jurasz zuversichtlich.

Durch die Terminverschiebungen gibt es für die Piloten am Samstag ein bisschen Stress, denn die beiden Qualifikationsläufe müssen innerhalb von 3 Stunden gefahren werden. Neben dem Renauer-Team mit Manfred Jurasz am Steuer, ist Österreich in Monza durch Karl Wendlinger, Philipp Peter und die beiden Salzburger Walter und Robert Lechner vertreten.

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