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Walter Lechner jun. als „gelber Hecht im roten Teich“

Eine schwierige Aufgabe erwartet den jungen Salzburger Walter Lechner jun. beim Saisonfinale der FIA-GT-WM am kommenden Wochenende in Monza.

Mit dem knallgelben Saleen des Konrad-Teams ist der Österreicher so etwas wie der Hecht im durch und durch Ferrari-Rot eingefärbten Karpfenteich.

Die roten Renner aus Maranello dominierten die heurige FIA-GT-WM, mit Biaggi/Bobbi stellt Ferrari den Gesamtsieger, dazu kommen etliche Laufsiege. In Estoril feierte zuletzt der neue Ferrari 575 ein Debüt nach Maß und siegte mit dem Wiener Philipp Peter – einem ehemaligen Schüler der Walter Lechner Racing School – gleich beim ersten Einsatz.

Peter ist auch einer der großen Favoriten in Monza, wo für Walter Lechner jun. die Trauben hoch hängen: Einerseits ist der Saleen für die Power-Strecke nicht unbedingt das ideale Fahrzeug, andererseits hat das Konrad-Team nach wie vor 30 kg Zusatzgewicht an Bord.

„Mit diesem Ballast gegen die Ferrari-Armada zu bestehen, wird nicht einfach. Monza ist aufgrund seiner Charakteristik für die Roten fast maßgeschneidert“, meint Walter Lechner jun., der auf der italienischen Traditionsbahn eine makellose Bilanz zu verteidigen hat:

Bei seinen Einsätzen mit dem Konrad-Saleen war er im Training nie schlechter als Dritter, zweimal stellte der den Boliden sogar auf die Pole. Im Rennen steht ein zweiter Platz in Anderstorp als beste Platzierung zu Buche.

„Dieses Ergebnis zu toppen wird ganz schwierig. Ich werde aber noch einmal alles geben, schließlich geht es auch für das Team um wertvolle Punkte in der Gesamtwertung“ erklärt der Salzburger vor dem schnellsten GT-Rennen des Jahres.

In Monza werden Rundenschnitte in der Gegend der 200 km/h-Grenze erwartet, die Höchstgeschwindigkeiten der GT-Boliden dürften an der 300 km/h-Schallmauer oder darüber liegen…

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