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Rallye-ÖM: Burgenland

Platz 3 auf allen Ebenen

Für Franz Schulz und Co Martin Sztachovics gab’s den dritten Platz in der N 3 (Formel 2), dennoch war man nicht ganz zufrieden.

Bei eisigen Temperaturen, teilweise fast orkanartigen Stürmen und am zweiten Tag sogar Schnee- und Eispassagen – alles zusammen wesentlich winterlichere Bedingungen als Anfang Jänner bei der IQ-Jänner-Rallye – benötigten Franz Schulz und sein Co-Pilot Martin Sztachovics vom MSK Mödling leider sehr lange, um beim 2. Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft, der Burgenland-Rallye rund um Oberwart, einigermaßen in Schwung zu kommen.

Obwohl man eigentlich ein gutes Gefühl hatte, sprachen die Zeiten eine etwas andere Sprache und so fand sich die Peugeot-Crew nach der ersten Etappe lediglich auf Platz vier, sogar hinter dem Golf des Ex-Kart-Piloten Mario Saibel, während vorne die beiden Kärntner Peugeot-Piloten Marcus Leeb und Heinz Jakobitsch bereits enteilt waren.

Für die Samstag-Etappe hieß die Devise daher „volle Attacke“ auf’s Podium, wobei der erfahrenen Crew die vielen Schotter-Kilometer sehr entgegenkamen. Ein Ausritt des Golf am frühen Nachmittag brachte Schulz/Sztachovics dann endgültig auf’s Stockerl, womit Franz Schulz in der Staatsmeisterschaft der Formel 2 (Gruppe N-Teams bis 2.000 ccm) nun hinter den beiden Kärntner Peugeot-Kollegen Jakobitsch und Leeb ebenfalls auf Platz 3 liegt.

„Wir können gerade noch zufrieden sein“, so Schulz im Ziel. „Leider habe ich den Eindruck, als ob unsere Konkurrenten aus Kärnten über eine etwas bessere Technik, sprich ein paar PS mehr verfügen, anders ist dieser Zeitrückstand nicht ganz nachzuvollziehen. Unser Saison-Ziel ist es jetzt, diesen 3. Platz auf alle Fälle durchzubringen und eigentlich sollte uns das gelingen, wenn wir nicht wieder von irgendwelchen technischen Schwierigkeiten überrascht werden sollten. In drei Wochen, bei der Pirelli-Lavanttal-Rallye, wird es wahrscheinlich nicht viel besser werden, schon deshalb, weil es die Heimrallye unserer Kärntner Konkurrenten ist. Die können dort im Prinzip jeden Abend trainieren, weil jede Sonderprüfung nur ein paar Minuten von ihren Wohnungen entfernt liegt. So etwas würde ich mir auch einmal wünschen.“

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