RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Das Pech lässt sich nicht abschütteln

Das Pech bleibt Walter Kovar treu – bei der Castrol-Rallye machte ihm der Defekt-Teufel wieder einen Strich durch die Rechnung.

Die schwierigste Rallye des Jahres stand für Walter Kovar und seinen Co-Piloten Werner Kohlbacher unter keinem guten Stern.

Dabei hatte es noch so positiv begonnen: Nach einigen Testfahrten kam man endlich hinter die Geheimnisse der komplizierten Differential-Elektronik des Mitsubishi Lancer Evo VII, auch ein neues Bilstein-Fahrwerk war mehr als vielversprechend.

Doch schon auf der allerersten Prüfung die ersten Probleme: Das mechanische Differential an der Hinterachse streikt und auch der Turbolader verhält sich nicht mehr astrein – ein Hinweis auf eine defekte Zylinderkopfdichtung.

Doch das Duo kämpft weiter, trotz der Probleme verliert man nur knapp mehr als eine halbe Sekunde am Kilometer auf den N 4-Spitzenreiter Harrach – eine mehr als tadellose Leistung in Anbetracht der Technik-Troubles.

Der erste Tag konnte auf einem zehnten Gesamtrang (4. Gruppe N 4) beendet werden, für den zweiten Tag nahmen sich Walter und Werner vor, mit intakter Technik anzugreifen.

Doch daraus wurde nichts. Walter schildert den Ausfall aus seiner Sicht: „Auf der ersten SP war noch alles halbwegs in Ordnung. Doch mitten in der zweiten Prüfung gab’s plötzlich einen kaptialen Motorschaden. Ich weiß noch nicht einmal, an was es dieses Mal gelegen ist.“

Doch aufgegeben wird bekanntermaßen nur ein Brief, dementsprechend blickt der Mitsubishi-Pilot schon wieder nach vorne: „Jetzt müssen wir erst einmal eruieren, wie es zu diesem Motorschaden gekommen ist. Je nachdem, muss das Triebwerk dann repariert oder ausgetauscht werden.“

„Und im zweiten Teil der Meisterschaft geben wir noch einmal Vollgas!“, verspricht Kovar: „Vorne ist der Zug zwar schon abgefahren, aber mit dem Max (Zellhofer) möchte ich mich nach Möglichkeit schon noch um den dritten Platz in der Gruppe N-Meisterschaft raufen.“

Und bevor es bei der OMV-Rallye wieder um Meisterschaftspunkte geht, möchte das Team noch eine Test-Rallye mit dem, bis dahin instand gesetzten Auto bestreiten.

Höchstwahrscheinlich wird die Wahl auf den Harrach-Sprint fallen, denn „ich fahr’ halt einfach gerne auf Schotter, da ist der Harrach-Sprint schon fast ein Pflichttermin“, meint Walter Kovar zum Abschluss.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Weitere Artikel:

Peter Klein Kolumne

No room available!

Der legendäre ORF-Reporter und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein blickt voller Vorfreude der Herbstrallye entgegen - eine emotionale Rückkehr ins Waldviertel…

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wächst 2027 auf 15 Läufe an: Mit den USA und Großbritannien kehren zwei Traditionsmärkte zurück

Project Rally One entwickelt sein Auto für das WRC-Reglement 2027: Beim jüngsten Test in Frankreich saß auch Rekordweltmeister Sebastien Loeb am Steuer

MRC, 3 Städte Rallye: Vorschau

Vorletzte Rallye zum Mitropa Cup

Die 59. Ausgabe der ADAC 3 Städte Rallye (08.-10.10.26) steigt als neunter und somit vorletzter Wertungslauf des Mitropa Rally Cup (MRC)