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Rallye-ÖM: Pirelli-Rallye

Vorstoß auf Platz 3 in der Meisterschaft

Stefan Reininger gelang der Vorstoß auf den dritten Platz der Rallye-Staatsmeisterschaft, im Lavanttal hatte er allerdings Probleme mit dem neuen Fahrwerk.

In einer vom Verlauf her ausgesprochen skurrilen Pirelli-Lavanttaler-Rallye, dem 3. Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft, hatten der Vösendorfer Stefan Reininger und sein Eichgrabener Co-Pilot Ing. Gerhard Uher zu Beginn große Probleme.

Man konnte sich an eine neue Fahrwerks-Abstimmung, die sich von der bisher verwendeten völlig unterschied, nur schwer gewöhnen, am Ende entschädigte aber der Erfolg mit Platz 5 in der Gruppe A und dem Vorstoß auf Platz 3 in der Staatsmeisterschaft.

Dazu kam, dass Stefan Reininger abermals nicht völlig gesund an den Start gehen konnte:
„Beim Besichtigen sind wir oft noch auf Schneefahrbahn unterwegs gewesen und einmal bin ich um eine Kurve gekommen, war die Straße völlig blockiert, weil vor uns drei Autos hintereinander in den selben Graben gerutscht sind."

"Ich bin also ausgestiegen, um beim Schieben zu helfen, da haut es mich derartig um. Es war wie in einem Slapstick-Film, wenn der Schauspieler auf eine Bananenschale steigt. Nur war es in meinem Fall offenbar Glatteis. Ich bin jedenfalls ungebremst auf den Rücken und den Hinterkopf geknallt.“

Da die Schmerzen nach Beendigung der Besichtigungsfahrten nicht nachlassen wollten, ging Stefan Reininger zu einem lokalen Kyropraktiker, der ihm das verschobene Genick wieder einrichtete, aber gleichzeitig den Rat gab, so bald wie möglich noch einmal einen Arzt für einen gründlichen Check-Up aufzusuchen.

Das neue Fahrwerk machte dann vor allem auf der 1. Etappe enorme Probleme und zeitweise hatte Stefan Reininger den Eindruck, das schnelle Autofahren verlernt zu haben, so groß war seine Verunsicherung. Mit seiner langjährigen Erfahrung vermochte sich der Werbemittelkaufmann dann jedoch rasch anzupassen und schaffte am Samstag bereits passable Zeiten.

Ein bisschen spielte am Ende auch das Glück mit, als der überlegen führende Mundl Baumschlager in der allerletzten Sonderprüfung mit Motorschaden liegenblieb, aber das gehört ja gerade im Motorsport auch immer wieder dazu und niemand braucht sich dafür zu genieren. Genau dieser Ausfall war es am Ende nämlich, der Stefan Reininger und Gerhard Uher zu jenen beiden Punkten verhalf, die sie an Franz Wittmann vorbei auf Platz 3 in der Meisterschaft brachten.

„Ich bin wirklich sehr froh“, so Stefan Reininger im Ziel. „Jetzt sind wir trotz des Ausfalls bei der Jänner-Rallye dort, wo wir am Ende der vergangenen Saison waren. Damit haben wir uns eine gute Ausgangsposition für das weitere Frühjahr geschaffen.“

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