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Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye

Das verflixte Differential

Nach einer schönen Erfolgsserie bei den letzten 3 Rallyes endete die Rallyesaison 2004 für das Rallyeteam Kovar nicht ganz nach Wunsch.

Mit einem Sieg in der Gruppe N beim Harrach Rallyesprint und zwei zweiten Plätzen in der Gruppe A bei der Leiben- und der Admont-Rallye, konnten Walter Kovar und Tina-Maria Monego die Waldviertel-Rallye, die letzte zur Meisterschaft zählende Rallye für 2004, entspannt in Angriff nehmen.

Wetter und Streckenverhältnisse sollten den Beiden in Ihrem Mitsubishi Lancer Evo VII entgegen kommen, vor allem, da sich Walter Kovar entschieden hat, sich der Herausforderungen zu stellen, in der zum FIA-Europameisterschaftcup zählenden Veranstaltung, gegen internationalen Größen der Gruppe N ins Rennen zu gehen.

Schon bei dem, am Donnerstag stattfindenden Shakedown konnte man sehen, dass Walter Kovar mit den Streckenverhältnissen bestens zu recht kam. Die letzten Einstellarbeiten wurden am Mitsubishi vorgenommen, ehe man am Freitag als viertes Fahrzeug die Rallye in Angriff nahm.

„Das ist sicherlich keine Rallye, die wir auf die leichte Schulter nehmen, eine Top Platzierung in der Gruppe N wäre schon unser großes Ziel“ ließ uns Walter bereits vor dem Start zu ersten Prüfung wissen.

Nach einem Reifenschaden auf SP 1 und trotz falscher Reifenwahl konnten sich die Beiden nach Sonderprüfung 3 auf dem 6. Gesamtrang einreihen, was für den Rest der Rallye doch sehr zuversichtlich stimmte.

Die Sonderprüfung 4 konnten Walter Kovar und Tina-Maria Monego auf Grund eines gebrochenen Differentiales an der Hinterachse aber leider nicht beenden. „Wir hätten uns natürlich bei der Waldviertel Rallye ein Top Ergebnis erwartet, aber gegen einen Materialschaden sind wir leider hilflos“, berichtet uns Walter Kovar nach dem unglücklichen Ausfall.

„Unser Hauptaugenmerk hat aber ohnedies der Vorbereitung für die nächste Saison gegolten. Wir konnten zwar nicht den erwünschten Erfolg erzielen, sind aber aufgrund der Sonderprüfungszeiten zuversichtlich, in der nächsten Saison im Kampf um der Gruppe N-Titel ein gewichtiges Wort mitreden zu können.“ so ein zu Recht zuversichtlicher Walter Kovar.

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