RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Esztergom-Rallye

Erfolgreicher Testeinsatz in Ungarn

Endlich eine Rallye ohne Technik-Probleme, das Duo Dworak/Karger war am Ende der Esztergom-Rallye vollauf zufrieden.

Obwohl man nicht im Gesamtklassement aufscheint, verlief der Ausflug zur ungarischen Duodekor-Kupa-Rallye für Gerhard Dworak und Roman Karger durchaus zufrieden stellend.

Alle Sonderprüfungen auf den extrem buckligen und sauschnellen, aber durch zahlreiche Reifen-Schikanen etwas entschärften Straßen westlich von Esztergom wurden absolviert.

Allerdings entschloss sich das Team schon am frühen Nachmittag, am Ende nicht extra ins Ziel zu fahren. „Die Rallye hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Verspätung von mehr als einer Stunde und die Organisation war einigermaßen chaotisch. Es war uns klar, dass wir unser Auto wohl kaum vor 23 Uhr aufladen würden können. Und von Esztergom sind es gut vier Stunden bis nach Hause. Alle von uns mussten am Montagmorgen arbeiten", meinte ein recht zufriedener Gerhard Dworak.

„Bei diesem Billig-Einsatz – das Nenngeld betrug 10 Euro – ging es uns hauptsächlich um einen Funktions-Test unter Renn-Bedingungen. Wir hatten, abgesehen von einem kleinen Problem überhaupt keine Schwierigkeiten. Das Problem an sich war aber auch etwas kurios: Die händische Stabilisator-Verstellung ist abgerissen. Seltsamerweise ist das Auto danach besser gelegen als vorher…“

Zu den ungarischen Dritt-Liga-Rallyes generell hat Dworak auch noch ein paar Kleinigkeiten zu sagen: „Man muss schon Nerven aufbringen, wenn man an so was teilnimmt. Man hat beispielsweise die Startzeit einfach um 15 Minuten vorverlegt, ohne irgend jemandem etwas zu sagen!“

„Dann gab’s 19 Null-Autos, die sich reihenweise weggeköpfelt haben, was diese extremen Verspätungen ausgelöst hat. Einmal haben wir mehr als eine Stunde vor einer SP gewartet, ohne irgendwie herausfinden zu können, wann und ob es überhaupt weitergeht, weil keiner der Offiziellen eine Fremdsprache beherrschte.“

„Ausgesprochen eigenartig war auch, dass der Name meines Co-Piloten nie in den Ergebnislisten aufgeschienen ist, nur eine Reihe von Fragezeichen – und, dass zwei Stunden nach dem Zieleinlauf noch nicht einmal das Ergebnis der 1. Sonderprüfung ausgehängt war.“

„Wenn man diese Sachen erlebt, schimpft man sicher nie mehr über irgendwelche Hoppalas bei österreichischen Veranstaltungen. Gott sei Dank hatten wir wenigstens einen Kontaktmann vor Ort, der uns im Vorfeld mit seinen Deutschkenntnissen sehr geholfen hat. In der Rallye ist er leider über eine Stunde hinter uns gefahren, da konnte er uns nicht mehr helfen. Ich freue mich jetzt bereits sehr auf den Harrach-Sprint!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Esztergom-Rallye

Weitere Artikel:

MRC, 3 Städte Rallye: Bericht

Von Thurn und Taxis gewinnt MRC-Wertung

Starke Leistung von Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain auch mit Platz 2 der Gesamtwertung der 3-Städte-Rallye. Pech für den 7-fachen Mitropa Rally Cup Gewinner Hermann Gaßner Sr.

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wächst 2027 auf 15 Läufe an: Mit den USA und Großbritannien kehren zwei Traditionsmärkte zurück

ORM- & ORM2-Champions dabei

Comeback der 3 Städte Rallye

Beim Comeback der 3 Städte Rallye (8. bis 10. Oktober) sind Österreichs zurzeit erfolgreichen Fahrer und Teams am Start, darunter die beiden Staatsmeister Neubauer und Zellhofer.

Fünfmal war Elfyn Evans bereits Vizeweltmeister - Nach einem völlig verrückten Finale bei der Rallye Italien darf er sich nun endlich Rallye-Weltmeister nennen

Monte 2027 ohne Ogier

Ogier lässt WRC-Zukunft offen

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier wird erstmals seit 2011 beim Saisonauftakt der WRC in Monte Carlo fehlen - Programm 2027 offen