RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Feuertaufe

Beim ersten internationalen Rallye-Einsatz in Kroatien steht für Andreas Aigner und Quirin Müller das Sammeln von Erfahrung an erster Stelle.

Die beiden Sieger des Rallye Driver Search haben am kommenden Wochenende in Kroatien eine weitere Bewährungsprobe zu bestehen. Die beiden Nachwuchshoffnungen starten mit Mitsubishis Evo VI Gruppe N bei der INA Croatia, einem Lauf zur Rallye-EM mit Koeffizient 10.

Es ist nach dem „Trockentraining“ in der österreichischen Meisterschaft – Aigner und Müller schnupperten beim BRR-Team von Raimund Baumschlager – ihr erster Einsatz in einem echten Rallye-Bewerb.

Dementsprechend wurde die Marschrichtung definiert: Ins Ziel fahren, Kilometer sammeln, sich an das Zusammenspiel mit dem Beifahrer gewöhnen. „Wir sind mit den beiden Junioren noch immer in der Lernphase, die ersten Rallyes gehören zum reinen Ausbildungsprogramm. Im Vordergrund steht das blinde Verständnis mit dem Copiloten, es ist wichtig, das Auto nicht wegzuschmeißen, verlorene Kilometer sind schwer aufzuholen“, erklärte Raimund Baumschlager.

Der österreichische Staatsmeister ist zuversichtlich, dass Aigner und Müller auch diese Aufgabe lösen werden: „Die beiden sind clever genug, die Vorgaben zu beherzigen, das haben sie bisher ja auch gemacht. Es ist eine schwere Rallye, mehr als 200 Sonderprüfungskilometer auf sehr rutschigem Asphalt.“ Armin Schwarz, der mit Baumschlager das Rallye-Projekt betreut, wird Aigner und Müller in Kroatien mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Letzte Woche gab es noch einmal Fahr-Tests in Allerheiligen im Mühlviertel. Die Autos, zwei Mitsubishis Evo VI (N), wurden von der Baumschlager-Firma BRR total neu aufgebaut.

„Die Fahrzeuge sind auf dem gleichen Stand wie das von uns betreute Mörtl-Auto oder der Evo VI von Martin Zellhofer, der zuletzt in Österreich die Bosch-Rallye gewonnen hat“, bestätigte Baumschlager.

News aus anderen Motorline-Channels:

INA Croatia Rallye

Weitere Artikel:

WRC Rallye Portugal: Nach SP14

Solberg stürmt im Regen an die Spitze

Heftiger Regen wirbelt die Rallye Portugal durcheinander: Oliver Solberg stürmt von Rang vier an die Spitze, Sebastien Ogier verliert überraschend Zeit

Ogier sieht alten Hunger

Ott Tänak testet Toyotas 2027er WRC

Ott Tänak hat den WRC-Zirkus verlassen, fährt aber längst wieder Toyota - Der Este testete den 2027er-Prototypen bereits zweimal - Ogier glaubt: Der Hunger ist zurück

WRC Rallye Portugal: Nach SP10

Ogier führt nach Fourmaux-Drama

Sebastien Ogier (Toyota) führt bei der Rallye Portugal nach einem Patzer von Adrien Fourmaux: Thierry Neuville (Hyundai) liegt auf Platz zwei nur 3,7 Sekunden zurück

WRC Rallye Portugal 2026: Bericht

Erster Saisonsieg für Hyundai und Neuville

Nach einem Reifenschaden des bis dahin führenden Sebastien Ogier gewinnt Thierry Neuville die Rallye Portugal, die von schwierigen Bedingungen geprägt war