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Rallye-ÖM: Pirelli-Rallye

Blick nach vorne

Gerhard Dworak möchte gemeinsam mit Co-Pilotin Romana Lechner die Pechsträhne des letzten Jahres beenden, Platz sechs in der Klasse wird angepeilt.

Gerhard Dworak hat sich von dem unglücklichen Ausfall bei der OMV-Waldviertel-Rallye (abgebrochenes Kupplungspedal) nicht unterkriegen lassen.

„Über den Winter haben wir unser 220 PS starkes Opel Astra Kit-Car komplett neu aufgebaut und ich hoffe, dass das ausreicht, damit wir endlich unsere Zuverlässigkeits-Quote auf ein vernünftiges Maß bringen.“

Die Klasse A/2000 ist beim 2. Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft, der Pirelli-Lavanttal-Rallye mit Start und Ziel in Wolfsberg, recht stark besetzt. 13 Teams garantieren, daß es beim Kampf um die drei Pokale wohl ziemlich eng zugehen wird. Die große Unbekannte sind vor allem die vier slowenischen Teams, die allesamt noch nie bei einer österreichischen Rallye am Start waren.

„Die Veranstaltung ist sehr lang und schwer, fast eine Zuverlässigkeitsfahrt. Die Ausfallsquote ist in den letzten Jahren immer recht hoch gewesen, auch wegen des oft ein wenig unsicheren Wetters zu dieser Jahreszeit. Von Beginn an alles zu riskieren wäre also Unsinn. Wir müssen uns am Freitag einfach bemühen, den Anschluß zu halten, damit wir am Samstag noch zusetzen können. Insgesamt wären wir zu Beginn mit einem 6. Platz in der Klasse durchaus zufrieden. Das wäre nach dem vielen Pech der letzten zwei Jahre schon einmal ein schöner Neu-Anfang.“

Gerhard Dworak kann immerhin vermelden, daß alle Sponsoren mit dem steirischen Auspuff-Produzenten Remus an der Spitze bei der Stange geblieben sind. Auch Co-Pilotin Romana Lechner hat sich bereit erklärt, trotz Streß mit Hausbau, eine komplette Saison mit dem aus Waldviertler Holz geschnitzten Wiener zu fahren.

Und die ist umfangreich: Neben allen verbleibenden Läufen zur Rallye-ÖM sind auch der schon traditionelle Start beim Harrach-Rallye-Sprint im August und bei Romana Lechners Heim-Rallye in Leiben Anfang Oktober fix eingeplant.

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