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Um den Lohn der Mühen gebracht

Waldemar Benedict bot im Wechselland eine tadellose Vorstellung, ein schlammverschmiertes Asphalt-Stück bedeutet leider ein jähes Ende.

Die Vorzeichen standen vor dem Start zur Bosch-Rallye ungünstig, starke Regenfälle machten vor allem den Piloten der Fronttriebler zu schaffen. Waldemar Benedict ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und blieb seinem Teamkollegen David Doppelreiter auf den Fersen.

Als dieser auf der dritten SP dann durch einen Ausrutscher viel Zeit verlor, lag Benedict auf Rang sechs der Gruppe A, nur 12,2 Sekunden hinter dem starken Allrad-Boliden von Krisztian Hideg.

Am zweiten Tag waren die Bedingungen dann besser und „Benno“ in Hochform. Nicht nur, dass der Wiener Gastronom schnellere Zeiten als Peugeot-Kollege Doppelreiter fuhr, setzte er sich zeitweise sogar vor Kris Rosenberger im Zweiliter-Kitcar.

Das jähe Ende sollte dann leider auf SP 7 kommen, kurz vor dem Ziel war die Straße dermaßen mit Schlamm beschmutzt, dass Benedict keine Chance mehr hatte, einen Ausrutscher zu vermeiden:

„Ich bin wirklich sauer, an dieser Stelle hatten alle Piloten große Probleme, die Fahrer wurden aber nicht gewarnt. Wir waren sehr schnell und hatten keine Chance, wir haben dann rechts vorne ein Hauseck gestreift. Dabei wurde das Vorderrad beschädigt und ein Weiterfahren war leider nicht möglich. Das ist wirklich sehr, sehr schade, denn meine Co-Pilotin Dany Bayer und ich waren sehr gut drauf und dann so etwas…“

Bei der nun folgenden Ostarrichi-Rallye werden Waldemar Benedict und Daniela Bayer wieder am Start stehen, die Prüfungen sollten dem Peugeot 1600 Kitcar dann besser entgegenkommen.

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