RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ende gut, alles gut

Raimund Baumschlager beendet die Lavanttal-Rallye letztlich am zweiten Rang, der Oberösterreicher bleibt damit Meisterschafts-Leader.

Raimund Baumschlager, der beim dritten österreichischen Meisterschaftslauf, der Lavanttal-Rallye, nach drei Sonderprüfungen mit dem BRR-Mitsubishi Evo VIII vor dem Aus stand, kämpfte sich am Schlusstag der extrem schwierigen und ans Material gehenden Rallye noch vom 5. auf den 2. Platz hinter dem Ungarn Krisztian Hideg (Mitsubishi Evo VI) vor und rettete damit seine Führung in der Staatsmeisterschaft 2006.

Der Titelverteidiger verdankt dies vor allem seiner Mechaniker-Crew, die in der Rekordzeit von nur 24 Minuten das Getriebe wechselte und so dem Chef den Weiterverbleib im Rennen sicherten. Baumschlager war nach dem Getriebewechsel auf Rang 9 zurückgefallen.

„Ich habe den ersten Platz nicht verloren, sondern den zweiten Platz gewonnen, den ich vor allem meinen Mechanikern verdanke. Es war schon sensationell, wie schnell sie das Getriebe wechselten, noch dazu weil ja einige neue Leute dabei sind“, sagte Baumschlager.

Der Remus-Pilot und sein Copilot Bernhard Ettel profitierten allerdings auch vom Ausfall des BRR-Teamkollegen Toto Wolff, der seinen Evo VIII zuerst auf das Dach legte und dann wegen Ge-triebeschadens aufgeben musste.

Allen anderen Konkurrenten um die Podestplätze fuhr der Remus-Pilot mit sechs von acht möglichen Bestzeiten am zweiten Tag auf und davon. Nur Hideg, der nach dem ersten Tag einen Vorsprung von 1:50 Minuten auf Baumschlager hatte, konnte der regierende Staatsmeister nicht mehr abfangen.

Mit dem zweiten Rang im Lavanttal baute Baumschlager seinen Vorsprung in der Meisterschaft (Gruppe A) auf 10 Punkte aus. Insgesamt markierte der Remus-Pilot 10 (von 14) Bestzeiten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!