RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Rückschritt als Fortschritt

Andreas Aigner wird die Saison 2007 in der PWRC, also der Gruppe N, in der WM bestreiten, das hohe Ziel ist der Titel in der seriennahen Klasse.

Das Red Bull Rallye Team gab am Freitag (15.12.) bekannt, dass Andreas Aigner weiter im Rahmen der Rallye Weltmeisterschaft 2007 zum Einsatz kommt. Allerdings nicht wie bisher in einem WRC, der Steirer wird in der P-WRC und ausgesuchten WM Läufen an den Start gehen.

Hier erhält Andreas die Chance, sich gegen etablierte Fahrer durchzusetzen. Zum weiteren Aufbau des Red Bull Junior Piloten werden viele Tests, Abstimmungsfahrten und Trainingseinheiten gehören.

Andreas Aigner hat damit auch die Möglichkeit, eine Reihe von neuen Strecken kennen zu lernen. Dieser Umstand stellt für seine weitere sportliche Entwicklung einen wichtigen Schritt dar. Andreas hat schon heuer sein Talent in der Weltmeisterschaft gezeigt, Höhepunkt war sein sechster Gesamtrang in Deutschland.

Nun peilt man ein weiteres, sehr hohes Ziel an, den Titel in der P-WRC. Dies ist ein sehr schwer zu erringender Titel, welcher immer unterschätzt wird. Viele prominente Namen haben sich hier schon versucht und mussten Lehrgeld bezahlen, bevor man erfolgreich war.

Andreas Aigner hat dazu klare Vorstellungen: „Ich freue mich auf diese Aufgabe, die sicher vollsten Einsatz erfordert. Dies ist ein ausgezeichneter Schritt sich für ein volles WM Programm vorzubereiten, wie es auch schon andere Piloten vor mir getan haben. Ich werde jedenfalls alle meine Kräfte mobilisieren, um den Titel sicher zu stellen.“

Gefahren wird mit einem Mitsubishi Lancer Evo IX, auf Basis Gruppe N. Der Wagen des Red Bull Rallye Teams wird vom Team BRR eingesetzt, welches schon 2006 das Einsatzauto von Andreas Aigner betreut hat.

Der Teamverantwortliche Raimund Baumschlager ist sich sicher: „Die Vorgabe den P-WRC Titel zu gewinnen wird nicht leicht werden. Doch im Sinne der Weiterentwicklung nach oben, müssen Fahrer und Team ihr Bestes dafür geben. Wichtig für Andreas ist es auch, viele zusätzliche Rallyes zu fahren. Deshalb sind auch weitere WM-Starts in Monte Carlo (19. bis 21. Jänner) und in Norwegen (16. bis 18. Februar), außerhalb der P-WRC fixiert.“

Ein Exklusivinterview mit Andreas Aigner finden Sie in der Navigation rechts.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye: Vorschau Wanko

Bekanntes und Neues

Nach einer etwas längeren, privat bedingten Pause will es Mario Wanko wieder wissen, und diesmal auch mit einem für ihn neuen Fahrzeug: Ein VW Golf IV mit einer interessanten sportlichen Vergangenheit.

ARC, Herbstrallye: Vorschau Baumschlager

Wie in alten Zeiten...

Das Saisonfinale der Austrian Rallye Challenge lockt mit einem Rekordstarterfeld von 119 Teams in den Bezirk Waidhofen an der Thaya. Bei Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager werden dabei Erinnerungen an die legendäre Semperit-Rallye wach.

Statement Christina Ettel

„Ich werde sehr gut versorgt“

Beim tödlichen Unfall von Klaus Rader auf Mallorca war Christina Ettel die Copilotin - ein von ihr verfasstes Statement sorgt nun für große Erleichterung.

ARC, Herbstrallye: Vorschau Mayer

"Da muss man einfach dabei sein"

Mit der 29. Auflage der Herbst-Rallye geht am Samstag im Waldviertel die Saison in Österreich zu Ende. Mit dabei auch Daniel Mayer, der sich erst im letzten Moment entschloss, bei diesem Austrian Rallye Challenge Lauf an den Start zu gehen.

ARC Rallye Triestingtal 2027

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…