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Hofstätter führt vor Wollinger

Rene Hofstätter gibt in der Ford Fiesta Sporting Trophy am ersten Tag den Ton an, dahinter Daniel Wollinger & Rene Winter, Dominik Hartl nach Crash out.

Die BP Ultimate Rallye wurde am Donnerstag mit einer Superstage im Magna Racino eröffnet, dabei machten die vier Youngster der Ford Fiesta Sporting Trophy – Christoph Leitgeb muss pausieren, da sein Auto nach einem Unfall bei einem Bergrennen nicht rechtzeitig fertig wurde - eine gute Figur. Schnellster Mann war Dominik Hartl, der Oberösterreicher fuhr in beiden Läufen Bestzeit.

Am Freitag übersiedelte der Rallye-Tross dann nach Krumbach im Wechselgebiet, Rene Hofstätter gab auf SP 3 den Ton an, die vierte Prüfung ging dann aber neuerlich an Hartl, der die Gesamtführung damit weiter ausbaute.

Auf SP 5 hatte Hofstätter neuerlich die Nase vorne, der Racing-Rookie des Jahres 2005 lag zu diesem Zeitpunkt nur zwei Zehntel hinter Hartl. Hofstätter ging dann auf der sechsten Sonderprüfung in Führung, auch Wollinger verkürzte den Abstand auf Hartl, Winter weiter Vierter.

Die vier Abend-Prüfungen wurden teils bereits bei Dunkelheit gefahren, Hofstätter machte weiter Boden gut, Wollinger zog ebenfalls an Hartl vorbei. Doch für den Oberösterreicher sollte es noch schlimmer kommen, lag er anfangs noch in Führung, kam auf SP 10 das Aus.

Dominik Hartl kam auf Rollsplitt ins Rutschen und krachte im Anschluss in ein Brückengeländer. Er und sein Co-Pilot Christian Fragner kamen mit dem Schrecken davon, das Auto wurde bei dem Crash allerdings schwer beschädigt.

Nach der ersten Etappe führt somit Rene Hofstätter (OÖ) 34,3 Sekunden vor Daniel Wollinger (Stmk.) und 1:48,9 Minuten vor Rene Winter (Stmk.). Einmal mehr geben die Ford Fiesta Piloten damit auch den Ton in der Junioren-Staatsmeisterschaft und der Klasse N3 an.

Rene Hofstätter (OÖ/Platz 1): „Es hat Spaß gemacht, nach der langen Pause wieder im Auto zu sitzen. Wir sind einige wirklich gute Prüfungen gefahren, haben es mehrmals in die Top-20 geschafft. Ich hoffe, dass wir morgen an die Leistung anknüpfen und uns den Sieg holen können.“

Daniel Wollinger (Stmk./Platz 2): „Da mein schärfster Konkurrent in der Gesamtwertung - Christoph Leitgeb - dieses Mal nicht am Start steht, versuche ich taktisch zu fahren und nicht mit allen Mitteln einen Sieg zu holen. Ich möchte ohne unnötiges Risiko möglichst viele Punkte einfahren, mit Rang zwei bin ich zufrieden.“

Rene Winter (Stmk./Platz 3): „Ich weiß nicht genau warum, aber wir sind heute nicht so richtig in die Gänge gekommen. Ich wollte aber nichts erzwingen, denn das kann schnell schief gehen. Immerhin haben wir uns gegen Ende des Tages verbessert, vielleicht klappt es ja morgen besser.“

Dominik Hartl (OÖ/Ausfall): „Wir haben im Sommer hart trainiert und sämtliche Abläufe im Auto verbessert. Das hat sich zu Beginn auch in den Zeiten niedergeschlagen, und Motivation und Selbstvertrauen gebracht. Ausgerechnet auf der letzten SP der ersten Etappe sind wir in einer Kurve auf Rollsplitt gekommen, dadurch hat es uns nach außen getragen und wir sind mit einem Brückengeländer kollidiert.“

Stand nach Etappe 1 (10 von 18 Sonderprüfungen)

1. Rene Hofstätter/Werner Schröfl 54:42,2
2. Daniel Wollinger/Bernhard Holzer + 34,3
3. Rene Winter/Mathias Taxacher +1:48,9

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