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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Glücksmomente

Toller Erfolg für Willi Rabl, Platz zwei in der Dieselwertung, Platz zwölf im Gesamtklassement und frisch verheiratet ist er auch noch.

Zügig Richtung Spitze geht es zur Zeit bei Willi Rabl II. Noch hat er sie zwar noch nicht ganz erreicht, aber gar Manches deutet darauf hin, daß das schon sehr bald eintreten könnte. Denn längst schon hat sich gezeigt: Mit den richtigen Voraussetzungen gehört auch Willi Rabl zu den Schnellsten in der Dieselklasse – und überhaupt zu den Schnellsten. Wenn man einmal Zwölfter bei einem Rallye-Staatsmeisterschaftslauf geworden ist, dann ist man schon sehr weit gekommen.

Die Bosch-Rallye 2007 ist unübersehbar ein Höhepunkt in der Motorsportlaufbahn des Willi Rabl Junior. Vor allem der Umstieg auf das TDI-Kitcar eröffnet ihm neue Möglichkeiten – den Unterschied in der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem serienmäßigen Golf, den Willi vor einem Jahr noch zur Verfügung hatte, merkt man sofort, aber man muß natürlich auch das Können haben, um daraus etwas zu machen.

Seit Willi Rabl das Kitcar fährt, ist er Dauergast in den Top-Drei der Dieselklasse. Und wer in der Dieselklasse bei den Besten mitfährt, ist auch in der Gesamtwertung meist sehr weit vorne. Eine erfreuliche Perspektive für den Quereinsteiger mit den ausgeprägten Motorsport-Genen.

Schon auf der ersten Prüfung der BOSCH Super Plus-Rallye zeigte sich, daß die hervorragende Leistung bei der Pirelli-Lavanttal-Rallye kein Zufallstreffer war – bereits hier legte Willi Rabl, der wieder mit Uschi Breinessl als Beifahrerin gestartet war, als Dritter der Dieselklasse den Grundstein für einen Podiumsrang.

So ging es dann auch weiter. Vor Willi Rabl lagen der Teamkollege und regierende Diesel-Meister Michael Kogler sowie Ing. Michael Böhm mit seinem Fiat Stilo, ebenfalls bereits Inhaber einer Meisterkrone.

Aber auch das, was Willi Rabl bisher schon aus seinen Möglichkeiten macht, ist beachtlich. Nach dem bedauerlichen Rallye-Ende von Teamkollegen Michael Kogler durch einen heftigen Ausritt wurde aus dem dritten noch ein zweiter Platz für Willi Rabl und Uschi Breinessl, ein „Geschenk“ mit einem etwas bitteren Beigeschmack.

Nicht zuletzt war auch die zehnte Gesamtzeit von Willi Rabl auf der elften Sonderprüfung ein deutlicher Hinweis auf seine zunehmende Wettbewerbsfähigkeit.

Mit Platz 12 in der Gesamtwertung war Willi Rabl, der mit Uschi Breinessl wieder ein hervorragendes Team bildete (die großartige Vorbereitungsarbeit von VW Hofbauer mit seinen Mannen ebenfalls nicht zu vergessen), nicht mehr weit weg von den begehrten Top-Ten-Plätzen. Glücklicher Willi Rabl: Platz Zwei in der Dieselwertung, Zwölfter gesamt und....frisch verheiratet. Man darf gratulieren!

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