RALLYE

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Der große Pechvogel

Den Sieg vor Augen musste das Duo Saibel / Weissengruber den Mitsubishi Evo VIII ausgerechnet in der letzten SP mit Motorschaden abstellen...

Mario Saibel ist ohne Zweifel der große Pechvogel der Castrol-Rallye, kurz vor dem Ziel hauchte der Motor des Mitsubishi seinen Geist aus und der Gr.A-Pilot musste den Boliden voreitig abstellen...

Für Motorline.cc lässt der sympathische Wiener die Rallye noch einmal Revue passieren:

"Wir haben vor Beginn der Rallye noch einige Änderungen am Auto vorgenommen und haben voll ins Schwarze getroffen.

Am Freitag fand ich sofort einen guten Rhythmus, die Zeiten waren von Anfang an schnell, obwohl ich punkto Fahrwerk einige kleine Fehler gemacht hab. Somit waren wir gleich im ersten Service auf Position 1.

Lediglich am Rundkurs muss ich mir vorwerfen, wertvolle Zeit verschenkt zu haben, da ich auf die Montage der Lichtgalerie verzichtet habe. Prompt gab es eine Verzögerung und ich hab im Halbdunkel herumgestochert. Da ich die Randsteine manchmal nur schlecht gesehen hab, bin ich kein Risiko eingegangen und hab somit um die drei Sekunden auf Baumschlager und Waldherr verloren.

Am Freitag Abend war klar, dass wir für Samstag nochmals zulegen müssen, um an der Spitze bleiben zu können. Die Bestzeit von Andi Waldherr auf der ersten Samstags-SP kam wenig überraschend, aber wir verloren nur 1,6 Sekunden, das war deutlich weniger als ich erwartet hatte. In der folgenden SP Oberzeiring konnten wir uns erstmals ordentlich absetzen und ab diesem Zeitpunkt hab ich gewusst, daß wir diese Rallye gewinnen können.

Das Motorproblem hat sich bereits vor SP12 angekündigt, es gab immer mehr blauen Rauch am Auspuff des Evo 8 zu sehen. Das Team hat dann die Motorleistung zurückgenommen, auch das Umluftsystem haben wir weggelassen, doch wir mussten volle Attacke fahren, denn ich wusste, dass Raimund in SP12 attackieren wird um vielleicht doch noch zu gewinnen.

Der Abstand betrug zu diesem Zeitpunkt 19 Sekunden, es waren noch vier Prüfungen zu fahren. Der Angriff von Raimund kam auch, aber wir konnten dagegenhalten und den Abstand sogar auf 21 Sekunden ausbauen.

Natürlich gab es auch die Option, den defekten Zylinder abzustecken und auf 3 Zylindern die Rallye zu beenden, doch dann wäre ein Sieg unmöglich gewesen. Mir war klar: Entweder der Motor hält und wir gewinnen, oder wir scheiden mit Motorschaden aus...

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich auch für die tröstenden Worte von Raimund bedanken. Er hat nach der Rallye gezeigt, daß er nicht nur in sportlicher Hinsicht ein Vorbild ist. Das gesamte Team war wie immer Top, besonderer Dank an das Dream-Team Latti / Seppi!"

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