RALLYE

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Wieder auf Titelkurs

Mit seinem Sieg steuert Raimund Baumschlager den fünften Titelgewinn in der österreichischen Meisterschaft an. Er konnte die Führung ausbauen.

Foto: Daniel Fessl, motorline.cc

Raimund Baumschlager ist auf dem Weg zum fünften Meistertitel in Serie. Der Remus-Pilot gewann die Castrol Judenburg-Pölstal Rallye, den vierten Lauf zur österreichischen Staatsmeisterschaft 2007, vor dem Steirer Willi Stengg (Mitsubishi) und Beppo Harrach im mit Erdgas getriebenen Mitsubishi.

Baumschlager und sein Copilot Thomas Zeltner fuhren eine fehlerfreie Rallye und lieferten im Gruppe-N Mitsubishi Evo IX den stärkeren Gruppe-A Autos ein sehenswertes Duell, das am Ende, wenn auch glücklich, zugunsten des Titelverteidigers ausging.

Mario Saibels Träume vom ersten Rallyesieg seiner Karriere zerplatzten auf der vorletzten Sonderprüfung mit dem Turbolader seines BRR Mitsubishi Evo VIII. Bis dahin hatte der Wiener mit Beifahrerin Daniela Weissengruber vor Baumschlager geführt.

Andreas Waldherr im VW KitCar, der zweite Gegner Baumschlagers um den Gesamtsieg, musste sein VW KitCar auf dem Rundkurs in Pöls wegen Überhitzung abstellen, nachdem ihn der Remus-Pilot auf der vorangegangenen SP 11 von Platz 2 verdrängt hatte.

Den endgültigen Schlusspunkt hinter die Rallye setzten Blitz, Donner und ein Wolkenbruch. Die Rennleitung neutralisierte aus Sicherheitsgründen die letzte Prüfung, weil das gesamte Feld auf Slicks unterwegs und die Unfallgefahr viel zu groß war.

„Es tut mir Leid für Mario. Er ist eine großartige Rallye gefahren und ich hätte ihn nicht mehr eingeholt, aber auch um Andreas. Wir hatten gerade am zweiten Tag auf jeder Prüfung einen tollen Fight, bei dem es um wenige Sekunden ging. Einmal war er vorne, dann wieder ich. So macht Rallye Spaß“, sagte Baumschlager, der solche Situationen selbst oft genug hatte erleben müssen.

„Ich habe einmal die Pirelli Lavanttal Rallye und die Bosch Rallye auf der letzten Prüfung in führender Position durch technischen Defekt verloren. Ich muss mich auch bei meinen Mechanikern bedanken und bin stolz auf sie. Sie leisteten perfekte Arbeit. Da ist jeder für den anderen da, das Klima untereinander ist super.“

Auch Kopilot Thomas Zeltner freute sich über den Sieg: „Wir haben gewusst, wenn wir am ersten Tag nicht zu weit zurückliegen, wenn uns die Gruppe-A Autos nicht zu weit wegfahren, dann können wir um den Sieg mitfahren. Auf den Prüfungen mit Schotteranteil sind wird dann ja auch ganz vorne gewesen, aber es wir mussten vom Start an immer ans Limit gehen.“

In der Meisterschaft konnten Baumschlager/Zeltner ihren Vorsprung auf 16 Punkte ausbauen.

„Für mich war es wichtig, wieder maximale Punkte geholt zu haben. Vier Rennen, ein Ausfall drei `Siege`, eine gute Basis für eine erfolgreiche Titelverteidigung“, freute sich Baumschlager.

Gerwald Grössing mit Co. Cpt. Morgan Siegi Schwarz kam mit einem von BRR vorbereiteten Evo VII auf den 5. Gesamtrang. (4.Gruppe N).

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