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Die Pause ist vorbei

Die Absage der slowenischen Saturnus-Rallye im Mai bescherte den Teilnehmern am diesjährigen Mitropa-Rally-Cup eine unerwartet lange Pause.

Nämlich von der österreichischen Lavanttal-Rallye Ende März bis zur Castrol-Judenburg-Pölstal-Rallye rund um Zeltweg am 15./16. Juni: „Hoffentlich haben wir bis dahin nichts verlernt“, so einer der Teilnehmer schmunzelnd; von denen aber die meisten auch noch in anderen, meist nationalen Meisterschaften und Serien starten, und deshalb wohl kein realistischer Grund dafür besteht, sich um die Performance der Mitropa-Rally-Cup-Protagonisten Sorgen zu machen. „Ganz im Gegenteil, die Vorfreude darauf, die Freunde, ja die gesamte ´Familie`, endlich wieder zu treffen, wird von Tag zu Tag größer!“

Unter den bis Redaktionsschluss gemeldeten 112 Teilnehmern befindet sich eine Rekordzahl von sage und schreibe 36 (!) Teilnehmern am Mitropa-Rally-Cup, worunter sich vier Teams mit historischen Rallye-Fahrzeugen befinden. Angeführt werden die Teilnehmer an der inoffiziellen Rallye-Europameisterschaft für Amateure und Privatfahrer von den slowenischen Junioren Rok Turk und Enej Loznar Kranic auf Peugeot 206 XS S 1600 mit der Startnummer neun. Mit der Startnummer 11 folgt Gerwald Grössing mit seinem Beifahrer Cpt. Morgan und hinter ihm startet mit der zwölf der amtierende Mitropa-Cup-Champion Jiri Tosovski (Tschechien) mit Copilot Michal Slama, beide Teams auf Mitsubishi Lancer EVO.

Aus Österreich kommen außerdem Heinz Leitgeb/Kurt Jabornig (Renault Clio), Sepp Gruber/Rudolf Nothdurfter (Ford Escort RS) und Hannes Danzinger/Pia-Maria Schirnhofer (Golf KitCar). Aus Tschechien kommen weiters Michal Hora/Gabriela Szenderakova, David Tomek/Jiri Hovorka (beide Skoda Felicia KitCar) und Jaruslav Mikulenka/David Soviar (Mitsubishi Lancer EVO). Slowenien schickt neben seinen beiden Junioren noch Miran Jerman/Boris Tonejc (Peugeot 206) ins Rennen.

Mit 25 Teams ist Italien erwartungsgemäß die stärkste Nation im Mitropa-Rallye-Cup, sie schicken Carlo Fornasiero/Angela Forina (Fiat Punto Super 1600), Rodolfo Cosimi/Raffaele Gallorini (Mitsubishi Lancer EVO VIII), Marco Mazzolini/Fabrizio Larice, Massimo Pastrello/Gabriele Scognamiglio (beide Renault Clio), Rino Muradore/Andrea Trevisano (Ford Escort RS), Guiseppe Zanchetti (Porsche 911 SC), Roberto Nicola/Paolo Cargnelutti, Michele Colombera (beide Citroen C 2), Daniele Stekar/Christina Iussa (Renault Clio), Diego Valente/Christiano Bergamo (MG Rover ZR), Guido Sansonetto/Loris Bars (Renault Clio), Alfredo Stival/David deCol (MG Rover ZR), Silvano und Fabio Grendene (Opel Astra GSI), Leonardo Magonara/Andrea Prizzon, Lino Acco/Giacomo deLuca und Enrico Bonaso/Claudio Rosina (alle Renault Clio), Luigi Terpin/Stefano Ierman (Citroen Saxo), Manuel Catto/Andrea Signorotto (Peugeot 206), Michele Comunian/Silvia Mosena (Opel Corsa), Alberto Nardi/Andrea Saioni (MG Rover ZR), Massimo Cavinato/Giancarlo Rossini (Fiat 500), Walter Vida/Luca Benossi, Norberto Droandi/Mauro Iacolutti (beide Peugeot 206), Sandro Sinuello/Eugenio Picotti (Lancia Fulvia) sowie Christian Ghidinelli/Roberto Marzocco (MG Rover ZR) in den Wettbewerb. Aus Deutschland haben Peter Holnburger/Belinda Ettenhuber (Mitsubishi Lancer EVO) genannt.

Die Castrol-Judenburg-Pölstal-Rallye hat ihr Rallyezentrum in Zeltweg, nahe des leider immer noch unbenutzbaren Österreichrings. Sie führt an den beiden Rallyetagen über eine Gesamtstrecke von 431 km und ist mit 15 Wertungsprüfungen über knapp 180 km gespickt. Sieben verschiedenen Prüfungen werden dabei ein-, zwei- oder sogar dreimal befahren.

Der Start zur ersten Etappe erfolgt am Freitag, den 15. Juni um 14:00 Uhr auf dem Hauptplatz in Judenburg, das Zwischenziel erreichen die Teilnehmer dann am gleichen Abend ab etwa 21:30 Uhr an der Aichfeldhalle im benachbarten Zeltweg. Von dort aus wird die Rallye auch am zweiten Tag, dem Samstag bereits ab 7:00 Uhr morgens wieder gestartet. Das endgültige Ziel erreichen die Teilnehmer wieder am Judenburger Hauptplatz gegen 19:00 Uhr am frühen Samstag Abend.

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