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Baumschlagers 7. Streich

Baumschlager gewinnt Prolog vor Waldherr und Benedict und holt sich durch Wittmanns Startverzicht den 6. Staatsmeistertitel in Serie.

Bereits im Dunkeln wurde der Prolog zur Steiermark-Rallye 2008 gestartet, die in Hall gefahrene SP 1ging über 2,5 Kilometer, gespickt mit einem Sprung am Ende der Prüfung. Schnellster Mann war einmal mehr Raimund Baumschlager, 3,2 Sekunden dahinter Andreas Waldherr, starker Dritter Waldemar Benedict im Peugeot 207 S2000 (+4,8).

Durch Wittmanns Startverzicht ist das Duo Baumschlager / Zeltner auch vorzeitig Staatsmeister 2008, der Oberösterreicher holt den Titel bereits zum 7. Mal, zum 6. Mal in Serie. Wittmann, Saibel und Rosenberger haben nun auch keine theoretische Chance den Titel zu holen, berücksichtigt man das Streichresultat.

Beppo Harrach im Erdgas-Evo, Willi Stengg - der Steirer fährt nun doch noch einmal mit dem Mitsubishi sowie Hannes Danzinger als schnellster Fronttriebler komplettieren die Top-Sechs nach dem Prolog.

Von den Spitzenpiloten relativ weit zurück liegen Kris Rosenberger - ihm fehlen 16,7 Sekunden auf Baumschlager - sowie Mario Saibel, der Wiener hat auf der ersten SP gleich 14 Sekunden eingebüßt.

Bei den Historischen führt Lindner vor Thull und Rosner, schnellster Mann der Ford Fiesta Sporting Trophy ist Christoph Leitgeb vor Manuel Bauer und Patrick Winter.

Für Franz Wittmann war die Rallye zu Ende ehe sie begonnen hatte, sein Mitsubishi brachte bei Tests vor der Rallye nicht die normale Leistung, Wittmann entschied sich daher, die Rallye mangels Konkurrenzfähigkeit nicht zu bestreiten.

„Wir haben am Nachmittag noch einen kurzen Rollout und dabei ein paar Beschleunigungstests gemacht. Dabei hat sich herausgestellt, dass das Evo-Triebwerk nicht über die gewohnte Performance verfügte. Leider konnten wir das Problem bis zum Start nicht lokalisieren, womit wir uns entschlossen haben, nicht an den Start zu gehen“, erklärte ein sichtlich enttäuschter Franz Wittmann seinen Startverzicht.

Eine Entscheidung, hinter der auch Stohl-Racing-Boss Manfred Stohl steht: „Es macht keinen Sinn, mit einem nicht zu einhundert Prozent konkurrenzfähigen Auto in die Rallye zu gehen. Da hat niemand etwas davon, weder die Fans noch der Franz und auch wir nicht!“

Morgen wartet ein langer und anstrengender Tag auf die Piloten, nicht weniger als 13 Prüfungen gilt es zu bestreiten, gg. 19:00 Uhr wird der Sieger der Steiermark-Rallye 2008 feststehen.

Aktuelle Bilder folgen in Kürze!

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