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Loeb reagiert auf "Gammellook"-Kommentare

Sébastien Loeb hat auf die Kommentare von FIA-Granden, welche in einem Emailverkehr dessen "Gammellook" kritisiert haben, mit Humor reagiert.

Michael Noir Trawniczek

Beschämend waren die Emails, die der französische Figaro veröffentlicht hat - motorline.cc hat berichtet. Der Chef der FIA-Confederation of African Countries, Surinder Thatti, hat sich in einem Mail über den "ungepflegten" und "unrasierten" Sébastien Loeb beschwert, nachdem er die Siegerehrung der Mexiko-Rallye per TV verfolgt hatte. Der FIA-Vorsitzende des WRC-Komitees, Morrie Chandler gab Tatti Recht, bezeichnete das Aussehen von Loeb als eine "Beleidigung für echte Männer" und empfahl der zuständigen TV-Station, Loeb künftig "nicht mehr im Close Up zu zeigen"...

Die meisten Rallyefans reagierten empört auf diese Äußerungen - selbst wenn diese nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Auch der zuständige TV-Mann, der eine Kopie der Chandler-Antwort erhielt, erklärte in einem Antwortschreiben, dass Loeb gerade wegen seines lässigen Looks beim Publikum äußerst beliebt sei.

Loeb selbst reagierte im Rahmen der Sardinien-Rallye gegenüber Autosport - der vierfache Weltmeister erklärte: "Ich habe die Äußerungen ebenfalls über die Medien erfahren - ich wusste nichts davon. Aber egal - nach meinem schlechten Resultat bei der Jordanien-Rallye war es doch nett, dass die Leute trotzdem über mich gesprochen haben."

Loeb fügte hinzu: "Ich rasiere mich immer einmal die Woche, am Donnerstag. Es ist immer das Gleiche: Vor dem Shakedown die Rasur. Da steckt kein Aberglaube dahinter - ich rasiere mich eben nur am Donnerstag. Morgen werdet ihr ein bisschen mehr Haarwuchs in meinem Gesicht sehen und am Sonntag wird es noch ein bisschen mehr sein."

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