RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ein “lachendes” & ein “weinendes” Auge

Beim vorletzten ARC-Wertungslauf, der Niederbayern Rallye nördlich von Passau gab es ein Großaufgebot von österreichischen Rallye-Teams.

Claus-Peter Pozdnik

Aber nicht alle konnten am Samstag abends über ihre „performance“ auch glücklich sein ! Beim TRT (Tragweiner Rallye Team) gab es bei der Siegerehrung „...ein lachendes und ein weinendes Auge....“, weil die Service-Crew um ARC-Sieger 2006, Wolfgang Schmollngruber einerseits den gute Platzierung des oberösterreichischen Teams

***** MARKUS HUBER / SIMON SCHMIDINGER (Mitsu EVO III)

feiern durften, allerdings auch „trübe Stimmung“, weil es einen TOTAL-SCHADEN zu bedauern gab: Denn der MAZDA 323 BGR des Mühlviertler Teams

***** SEVERIN KATZENSTEINER / ROMAN HINTERSTEINER

bleibt ein Totalschaden : „Ich war ganz vorne mit dabei und auf der allerletzten Sonderprüfung, auf einer reinen Schotterpassage einfach ein Quäntchen zu schnell. Da dort jedoch keine Wiese sondern ein Wald stand, war der Aufprall enorm und das Rallyeauto erlitt eine Kaltblechverformung, die irreparabel ist.“

Katzensteiners Fahrfehler ist für heuer vorerst das Ende der Rallye-Karriere des schnellen Tragweiners.

Aber auch bei Markus Huber...........

verlief nicht alles nach Plan, obwohl die Möglichkeit, eine kleine Chancen, den Titel doch noch nach Oberösterreich zu entführen, noch existiert !

Huber : „Auch wir verloren auf dieser Rallye einen Stockerlplatz, weil wir auf einer Sonderprüfung mehr als 90 Sekunden verloren ! Nicht jedoch, weil ich zu wenig Gas gegeben hätte, sondern weil wir am Rundkurs eine volle Runde zuviel gefahren sind. Ein Anfängerfehler !“

Das Finale zur Austrian Rallye Challenge ist die „Leiben Rallye“ nur unweit von der Donau (und Melk) entfernt. Am Ende werden bei allen Kontrahenden die zwei schlechtesten Wertungen gestrichen.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Niederbayern-Rallye

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.