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BP Ultimate Lavanttal Rallye

Ende gut, alles gut!

Kein Urlaub, Grippe, Bremsprobleme, aber am Ende konnte man dennoch mit einem sensationellen 2. Klassenrang das Lavanttal verlassen.

"Das hätte ich nie gedacht – ein Wahnsinn“, das waren die ersten Worte von Michael Hofer die er mit seiner wiedergewonnenen Stimme auf der Zielrampe von sich gab.

Dabei gab es bereits am Donnerstag Morgen die erste Schreckensnachricht. Rainer Blazek, der Mann am heißen Stuhl, bekam kurzfristig nicht frei. Somit wurde aus den erlaubten drei Besichtigungen auf manchen Prüfungen nur ein einziges Mal der Schrieb vom letzten Jahr kontrolliert.

Zusätzlich wurde Michael von einer Grippe heimgesucht die ihm einerseits Fieber brachte, aber andererseits die Stimme raubte – somit gab es beim Besichtigen eine ganz neue Situation für das Team: Wie früher in der Schule wurde nur geflüstert.

Der Freitag wurde dann noch intensiv zum Pflegen von Mensch und Maschine verwendet. Rainer Blazek kümmerte sich um den Boliden; Michael Hofer hütete das Bett und kam erst kurz vor Start in den Servicepark. „Einfach ankommen“ war die Devise unter diesen Umständen.

Die ersten beiden Prüfungen ging das Team dann auch ruhig an und fand sich zu dieser Zeit auf dem 4. Platz da Peter Schauberger einen sensationellen Start hatte. „Auf der dritten Prüfung dürften alle Medikamente gewirkt haben“, so Rainer zur Leistung seines Piloten

Gemeinsam schafften sie ihre erste SP Bestzeit in der Suzuki Wertung. Durch diesen Kraftakt konnte man sich wieder aufs Podium schieben und diese Position auch durch die Nacht halten.

Am zweiten Tag begann auf der 7. Prüfung plötzlich die Warnleuchte für das Bremssystem „Zeichen“ von sich zu geben, was „eine innere Unruhe“ bei Michael auslöste – immerhin stand als nächstes die „Abfahrt“ vom Prebl auf dem Programm, wobei auf den letzten Kilometern die Bremsen extrem gefordert werden. Nur durch Zufall konnte die Ursache rasch gefunden und von Rainer Blazek vor Ort behoben werden.

Das Motto für den Nachmittag war nur mehr: ankommen. Das Team war zu dieser Zeit mit dem gefestigten dritten Platz absolut zufrieden. Aus eigener Kraft wäre an diesem Tag nicht mehr möglich gewesen. Durch den Ausrutscher von Clemens Haingartner erbte man aber dann doch noch den zweiten Platz im Suzuki Cup.

„Ich bin absolut Happy mit diesem Ergebnis. Es zeigt, dass man auch mit konstanter Fahrt gute Ergebnisse erzielen kann. Michael hat damit schon mal eine gute Basis für die Jahreswertung gelegt“, so der Teamchef Martin Niedertscheider gleich nach dem Ende der Veranstaltung.

Für das Team um Lienzer Unternehmer geht es bereits in drei Wochen weiter: Niedertscheider Motorsport setzt heuer auch ein Fahrzeug in der Rundstreckenrennen des Suzuki Cup ein – diese startet traditionell auf dem Wachauring bei Melk. Der nächste Rallyeeinsatz ist dann Angang Mai bei der Bosch Super Plus Rallye.

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