RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
BP Ultimate Lavanttal Rallye

Durchwachsener Einstand

Die bekannt schwierige und relativ lange Rallye im Lavanttal stellte zum Saisonauftakt an die Cup-Piloten hohe Anforderungen.

Trotzdem rollten bis auf ein Team wieder alle über die Zielrampe in Wolfsberg. Gewonnen hat nicht das steirische Favoritenduo Mario Klammer und Elena Hartner, sondern der Niederösterreicher Wolfgang Werner, deutlich vor Michael Hofer und Routinier Peter Schauberger.

Klammer/Hartner hatten schon auf der 1. Prüfung zweimal Pech, verzeichneten zuerst einen Reifenschaden und anschließend schlug auch noch ein Stein ein Leck in die Ölwanne. Damit konnte man erst wieder am zweiten Tag mit einer saftigen Strafzeit von 30 Minuten in das Geschehen eingreifen.

Der zweite Pechvogel des Wochenende Klemens Haingartner kam ebenfalls aus der Steiermark. Er lag von Sonderprüfung vier bis neun an der Spitze, verlor dann durch einen Ausrutscher jede Menge Zeit und riskierte bei seiner Aufholjagd dann zu viel und kollidierte bei der darauf folgenden SP mit einem Baum, womit auch für ihn die Rallye zu Ende war.

Stimmen nach dem Rennen:

Mario Klammer: "Der Ausfall auf der ersten Prüfung hat mich schon sehr getroffen. Zuerst der Reifenschaden und dann das Leck in der Ölwanne – das war zuviel des Guten. Am zweiten Tag sind wir nur an den Start gegangen, um Trainingskilometer zu absolvieren. Dabei konnten wir sechs von acht Sonderprüfungen ganz klar für uns entscheiden.“

Elena Hartner: "Trotz unserer Pechsträhne sehe ich recht optimistisch in die Zukunft. Mit sechs Bestzeiten und einem klaren Vorsprung am 2.Tag haben wir für unser Team MoCom Racing und für unsere Sponsoren ein deutliches Signal gesetzt.

News aus anderen Motorline-Channels:

BP Ultimate Lavanttal Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC-Premierensieger Katsuta

Weltmeister und Rivalen feiern ihn

Takamoto Katsuta feiert seinen ersten WRC-Sieg: Besonders die Reaktionen von Ott Tänak und Kalle Rovanperä zeigen, wie viel dieser Erfolg bedeutet

"Man ist nur noch Passagier"

Warum die Safari-Rallye 2026 zur Lotterie wird

Heftige Regenfälle verwandeln die Safari-Rallye in Kenia in eine unberechenbare Schlammschlacht: Selbst erfahrene WRC-Stars erwarten eine der härtesten Ausgaben

Die WRC kehrt 2027 nach Großbritannien zurück - allerdings nicht nach Wales: Eine neue Rallye in Schottland soll nach sieben Jahren Pause das Comeback bringen

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.