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BP Ultimate Lavanttal Rallye

Waldherr zwischen den Gaßners

Drei Sonderprüfungen sind gefahren, Gaßner jun. knapp vor Waldherr und Gaßner sen., Baumschlager mit Techniktroubles nur auf 8.

Mit je zwei Sonderprüfungs-Bestzeiten (zeitgleich auf SP 2) beherrschen Hermann Gassner jun (Mitsubishi Lancer Evo IX) und Andreas Waldherr (VW Polo S2000) den Auftakt der BP Ultimate Rallye.

Nach drei Sonderprüfungen ist das Duo lediglich um 0,7 Sekunden getrennt. Aus dem prognostizierten „Bruderduell“ zwischen Waldherr und Raimund Baumschlager (Skoda Fabia S2000) wurde vorerst nichts, da der Oberösterreicher mit Servolenkungsproblemen auf den ersten 50 SP-Kilometer 1:37 Minuten auf die Spitze verlor. Platz drei hält Hermann Gassner sen., der wie sein Sohn auf einen Mitsubishi Lancer Evo IX vertraut.

„Mein Polo ist bestens abgestimmt, aber der Weg ist ins Ziel ist noch weit. Doch der Rückstand auf Gassner ist fast nicht erwähnenswert“, gibt sich Andreas Waldherr noch zurückhaltend, aber dennoch optimistisch.

Für die erste Überraschung sorgte Walter Kovar (Mitsubishi Lancer Evo IX), der mit neuem Untersatz nach SP 3 den sehr guten vierten Platz inne hat. Knapp vor Manfred Stohl im erdgasbetriebenen Subaru Impreza MY07, der sich gegenüber seinem CNG-Kollegen Hannes Danzinger (VW Golf Kit Car) behauptete und auf der ersten Sonderprüfung den hervorragenden zweiten Gesamtrang belegen konnte.

Stohl: „Wir sind im Rahmen unserer Möglichkeiten. Auf der ersten SP kamen uns die Bergab-Passagen und der Schotteranteil entgegen. Wir entwickeln das Auto Stück für Stück weiter.“

Bester Kärntner ist Alfred Kramer (Mitsubishi Lancer Evo IX), der Platz sieben einnimmt. Dahinter folgt Raimund Baumschlager, der sich seine Premiere im Skoda S2000 sicher anders vorgestellt hat.

Baumschlager: „Zwei Kilometer nach dem Start der ersten Sonderprüfung verloren wir die Servounterstützung der Lenkung. Damit nicht genug, kam ich noch zwei Minuten zu spät zu einer Zeitkontrolle. Wir hoffen, dass wir den Schaden im Service beheben können. Dann gilt es aufzuholen, und da zählt nur eines: volle Attacke.“

Toll unterwegs ist auch Patrick Winter bei seinem ersten Einsatz im Mitsubishi EVO IX, der junge Oberösterreicher liegt nach drei Prüfungen auf dem respektablen neunten Gesamtrang.

Die drei Prüfungen werden nun noch einmal gefahren, aufgrund der Verzögerung nach einem Unfall auf SP 2 dürfte sich der Zeitplan etwas nach hinten verschieben.

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