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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Einen Schritt weiter

Nach erfolgreicher Premiere im Lavanttal hofft der Salzburger diesmal auf einen Top-15-Platz - das Potenzial dazu ist vorhanden.

Nachdem der erst 20-jährige Salzburger Hermann Neubauer mit seiner Co-Pilotin Tina Maria Monego im Suzuki Swift Super 1600 Ende März bei der BP Ultimate Rallye im Lavanttal einen erfolgreichen Saisonbeginn feiern konnte, peilt man jetzt beim dritten Meisterschaftslauf eine weitere Leistungssteigerung an.

Beim ersten Einsatz in Kärnten – mit neuem Auto, neuem Team und neuer Beifahrerin – erreichte man, bewußt ohne großes Risiko einzugehen, Platz 19 in der Gesamtwertung. Nach dieser erfolgreichen „Erstbefahrung“ ist für die „Bosch super plus Rallye“ am 1. und 2. Mai mit Start und Ziel im steirischen Pinggau eine weitere Leistungssteigerung geplant.

„Nachdem es für mich im Lavanttal die oberste Prämisse war, den Swift Super 1600 bei der Premiere heil und ohne Kratzer ins Ziel zu bringen, gilt es diesmal in der Steiermark, unser vorhandenes Potential noch besser einsetzen zu können. Daher werden wir von Beginn an versuchen, den richtigen Speed zu finden und auch ein bisschen mehr Risiko einzubringen. Natürlich ohne jedoch gleich übers Ziel zu schießen. Damit sollte es bei der Bosch-Rallye möglich sein, einen Platz zwischen 12 und 15 in der Gesamtwertung zu erreichen. Natürlich bleibt es unser Saisonziel, möglichst viele fehlerlose Rallyes zu fahren und bei einigen Events unter die TopTen zu kommen“, erklärt ein sehr optimistischer Hermann Neubauer.

Um diese Ziele zu erreichen, hat auch Co-Pilotin Tina Maria Monego klare Vorstellungen: „Im Vorfeld müssen wir unseren Aufschrieb noch verbessern und weiter präzisieren. Bei der letzten Rallye habe ich Hermann in Anbetracht des Ersteinsatzes schon etwas eingebremst. Jetzt, wo wir mit dem Auto schon vertrauter sind, werde ich das nicht mehr tun. Ich hoffe auf schönes Wetter, denn Sonnenschein wäre besser als Regen, da uns das entgegen käme.“

Um sich fahrerisch in Schwung zu halten, hat Hermann Neubauer am letzten Wochenende an beiden Rundstreckenrennen des Suzuki Motorsport Cups auf dem Wachauring in Melk teilgenommen, wo er die Plätze vier und fünf erreichte. Dies allerdings als Gastfahrer außer Konkurrenz, wobei er seine Mitbewerber nur mit Glacehandschuhen angriff und sich aus jedem Zweikampf bewusst heraus hielt.

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