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"Die Rallye mit den schönsten SP's"

Manfred Stohl verteidigt den 2. Platz in der Meisterschaft und zeigt sich begeistert von der selektiven Streckenführung der Rallye.

Das OMV CNG (compressed natural gas) Rallye Team konnte bei der „Rally Maribor“ das angestrebte Ziel, nämlich die Verteidigung des zweiten Platzes in der ÖM-Zwischenwertung, realisieren.

Dabei gelang dem OMV Duo Manfred Stohl und Ilka Minor ein sehr guter fünfter Gesamtrang. Ebenso gewann man die Erkenntnis, dass es von nun an nur mehr aufwärts gehen könne, da die Zeit der „heißen“ Rallyes nun vorbei ist.

Stohl zeigt sich begeistert

Für Manfred Stohl war die Sprint-Rallye in Slowenien, mit 111 SP-Kilometer ist es der kürzeste ÖM-Lauf in diesem Jahr, ein höchst erfreuliches Erlebnis. Und das bezieht sich nicht nur auf den fünften Gesamtrang, bzw. den dritten Platz in der ÖM-Wertung, sondern auch auf die Strecke selbst.

„Ich bin absolut positiv überrascht. Das war sicher die Rallye mit der schönsten Streckenführung in diesem Jahr. Zudem war es ein gut organisierter kompakter Lauf. Das könnte die Art der Veranstaltung der Zukunft sein, die sich auch merklich positiv auf das Budget auswirkt“, erklärt Manfred Stohl.

Mit der richtigen Taktik aufs ÖM-Stockerl

Aber auch sportlich hat der Wiener Grund zur Freude. Der Umstieg auf den OMV CNG Mitsubishi Lancer Evo IX entpuppt sich immer mehr als Glücksgriff. Dazu kam Stohls Routine auf den letzten beiden Sonderprüfungen.

Dort setzte er auf vier Slick und zwei Regenreifen (als Reserve für die vorletzte SP, die nass war), während sein Kontrahent Darko Peljhan (Slo/Mitsubishi Lancer Evo IX) auf vier Regen- und zwei Slickreifen vertraute. Da die letzte lange SP jedoch trocken war, konnte der OMV Pilot die entscheidenden Sekunden herausfahren.

Stohl: „Das ist zum Glück gut gegangen, da es in Österreich nicht geregnet hat. Das war vielleicht der Heimvorteil. Dennoch ging der CNG Mitsubishi schon ganz gut, obwohl das mit Sicherheit die heißeste Rallye im ganzen Jahr war."

"In der Steiermark Ende September und einen Monat später im Waldviertel werden uns die Temperaturen sicher entgegen kommen. Auf jeden Fall haben wir über den Sommer sehr viel Arbeit vor uns, um das Fahrzeug weiter zu entwickeln.“

Zeit um Auszuruhen hat Stohl auch nicht. Bereits am Sonntag fliegt er zusammen mit Andreas Aigner, sowie den Co-Pilotinnen Ilka Minor und Daniela Weissengruber nach Mexico. Dort vertreten die beiden Gruppe-N-Weltmeister Österreichs Farben bei der „Rally of Nations“, der inoffiziellen Team-Weltmeisterschaft.

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