RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Auf zur Titelverteidigung

Nach zweieinhalb Monaten Pause geht die Rallye-ÖM am Wochenende in der Obersteiermark in die vorletzte Runde - auch für die VW-Teams.

Für Andreas Waldherr und Richard Jeitler eine bedeutende Veranstaltung, denn schließlich gehen sie als Titelverteidiger auf etliche der ältesten noch in Verwendung befindlichen Sonderprüfungen Österreichs:

"Wir haben die Pause genützt, um unseren VW Polo S2000 weiterzuentwickeln. Einige Änderungen u.a. am Motor mit Lehmann und an der Auspuffanlage sollten uns noch schneller machen. Die große Unbekannte ist für uns lediglich, was sich auf Seiten von Skoda abgespielt hat, wie weit die Weiterentwicklung dort fortgeschritten ist. Zuversichtlich bin ich aber allemal, schließlich hat Richard Jeitler und mir vor einem Jahr auch niemand zugetraut, Raimund Baumschlager bei seiner Heimrallye zu besiegen. Die Meisterschaft ist ohnehin so gut wie zu seinen Gunsten entschieden, wir haben also überhaupt keinen Druck und können nicht nur den VW- Fans wieder eine gute Show bieten."

Die zweite Hauptrolle auf der Seite von VW werden Michael Kogler/Roland Rieben im VW Scirocco TDI spielen. Für sie ist die Aufgabe wesentlich einfacher: Die bloße Zielankunft genügt den beiden bereits, um den Diesel-Meistertitel zurück in jenen Konzern zu holen, der vor mehr als zehn Jahren den Dieselmotor im Rallyesport salonfähig gemacht hat.

Ein Zeichen dafür, wie überlegen die derzeitige Diesel-Philosophie von Volkswagen ist obwohl im Motorsport die Kategorie "Diesel" immer stärker wurde. Auch ein Zeichen dafür, wie hoch die fahrerische Qualität des jungen Michael Kogler ist.

"Es ist natürlich angenehm, wenn die Aufgabe relativ leicht ist", so Kogler. "Aber ich betone das Wort relativ. Auch das muss aber erst einmal erledigt werden und außerdem wollen wir mit einem Diesel-Sieg in Admont auch beweisen, dass der Scirocco ein tolles Auto ist. Nicht nur aus der Straße sondern auch im Rallyesport."

So wie Kogler den Meistertitel, so kann Alfred Leitner im VW Golf V TDI bereits Platz 3 in der Diesel-Meisterschaft endgültig fixieren. Für das dritte Diesel-Team unter den Fittichen der beiden VW-Teams, Otto Stadler/David Wolf, die sich am Steuer abwechseln werden, geht es nur darum, Erfahrung hinter dem Lenkrad eines Rallye-Autos zu sammeln.

"Just for fun und eine Platzierung unter den ersten fünf des Gesamtklassements, bei trockenen Straßen", ist die Ausgangslage für Hannes Danzinger im Erdgas Kit-Car von Volkswagen. Ein Vorhaben das scharfe SP-Kilometer verspricht, weiß man doch welch schnellen Gasfuß der niederösterreichische Student hat.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027