RALLYE

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Zufriedene Bilanz

Das Team des Motorsport Competence Center zieht positive Bilanz, sowohl Mario Saibel als auch Jörg Rigger zeigen sich mit dem Ergebnis zufrieden.

Beim letzten Lauf der Rallye-Staatsmeisterschaft 2009 war das Team Motorsport Competence Center (MCC) mit Mario Saibel/Daniela Weißengruber (Mitsubishi Lancer Evo IX) und Jörg Rigger/Klaus Kral (Mitsubishi Lancer Evo VIII) am Start.

Beim Shakedown erreichte Rigger die 23. Zeit, Saibel war Siebenter. Nach heftigem Regen in den Tagen vor der Rallye gab es beim Start zwar besseres Wetter, dennoch waren die Streckenverhältnisse passagenweise ausgesprochen schwierig und insgesamt sehr wechselhaft.

Saibel/Weißengruber rangierten nach dem ersten Tag auf Platz 4, die zweite Etappe begann nicht ganz nach Plan: „Wir haben am Samstag zunächst die falschen Reifen erwischt; der Fehlgriff hat uns viel gekostet. Und ich bin auf Schotter generell nicht ganz so schnell wie auf Asphalt.“

Als Endergebnis notieren Saibel/Weißengruber Platz 7 sowohl gesamt als auch in der Gruppe N, damit ist der Wiener zufrieden: „Es war wieder eine schöne Rallye, und mit den richtigen Reifen hat dann auch das Fahren auf Schotter sehr viel Spaß gemacht. Und das Auto hat nicht einen Kratzer!“

Nächstes Jahr will Mario Saibel vom Status des Asphalt-Spezialisten etwas wegkommen: „Das Fahren auf Schotter macht mir extrem Spaß, jetzt müssen dann auch die Zeiten stimmen. Hier gibt es noch eine Menge Potential, das wir 2010 mit der richtigen Vorbereitung herausholen können. Ich muss halt mehr als eine halbe Rallye pro Jahr auf Schotter fahren!“

Auch Jörg Rigger/Klaus Kral bestätigten sozusagen ihr Ergebnis vom Shakedown, sie kamen auf Platz 24 ins Ziel. Der Oberösterreicher ging mit Respekt in „die schwerste Rallye meines Lebens“, an seiner Seite war diesmal Klaus Kral. Riggers Bilanz im Ziel war durchwegs positiv: „Neue Rallye, neuer Untergrund, neuer Copilot – ich hätte mir nicht gedacht, dass es so gut laufen wird! Trotz schwierigster Bedingungen war es eine tolle Erfahrung.“

Nach der 30. Position am Freitagabend machte diese Crew anderntags gerade auf dem für den Piloten neuen Untergrund einige Plätze gut: „Speziell der lange Rundkurs ist mir gelegen“, meint Rigger, „dort habe ich einige Plätze gutgemacht. Ich habe stets im Hinterkopf gehabt, Reifenschäden zu vermeiden. Das ist uns auch gelungen.“

Etwas enttäuscht war Rigger von der Disziplinlosigkeit einiger Zuschauer, eine Schrecksekunde gab es aber mit einem „Zuschauer“ der anderen Art: „Auf der SP8 ist uns auf einem schnellen Asphaltstück ein Wildschwein über den Weg gelaufen. Ich habe geschrien: ‚Wildsau! Ned du, Klaus…!`“ - Dann habe ich im beiderseitigen Interesse eine Notbremsung hingelegt, denn unsere Rallye wäre sicher zu Ende gewesen.“

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