RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Über allen Erwartungen

Alex Tazreiter und Elke Aigner beenden auch die letzte Rallye in den Top-Ten und belegen in der ÖM-Endabrechnung die Plätze drei bzw. vier.

Was war das für eine Saison für Alex Tazreiter und seine Co-Pilotin Elke Aigner, das Newcomer-Team fuhr nahezu das ganze Jahr ohne groben Fehler. Auch im Waldviertel konnten die beiden Niederösterreicher eine weiße Weste bewahren und als einziges Team der ÖM sämtliche sieben Läufe zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft beenden, noch dazu in den Punkten.

Die Marschroute für das Saisonfinale im Waldviertel war klar, abermals sollte ein Platz in den Top-Ten am Ende der Rallye in die Statistik eingetragen werden. Und auch wenn es am Ende zu genau diesem 10. Gesamtrang gereicht hat, Spaziergang war es keiner. Denn gleich zu Beginn der Rallye wäre diese um ein Haar auch schon wieder zu Ende gewesen, so Alex Tazreiter:

„Unser Motor lief kurz vor dem Start plötzlich nur noch auf drei Zylindern, wir konnten die erste SP nur langsam fahren und haben gleich einmal eine Minute verloren. Zum Glück ließ sich das Problem dann lösen und wir konnten uns von Platz 27 kommend wieder nach vorne arbeiten. Wir haben dann einen guten Rhythmus gefunden, vor allem das Fahren auf Schotter hat unglaublich Spaß gemacht.“

Am Ende der ersten Etappe lag das Duo bereits auf dem 13. Gesamtrang, am Samstag ging es mit tollen Zeiten – darunter eine vierte Gesamtzeit – bis auf Rang zehn nach vorne. Lässt man die Saison Revue passieren, so konnten sich Alex Tazreiter und Elke Aigner in ihrer ersten Saison in den ÖM-Spitzenrängen etablieren.

Alex Tazreiter beendete das Jahr hinter Baumschlager, Stohl und Waldherr auf Rang vier, Elke Aigner landete in der Co-Piloten-Endabrechnung hinter Thomas Zeltner und Ilka Minor sogar auf dem Stockerl!

„Das ist der Wahnsinn, damit konnten wir zu Saisonbeginn nicht ansatzweise rechnen, jetzt wird ordentlich gefeiert. Wir möchten uns bei unseren Sponsoren – allen voran Gourmetfein Leberkäse – für die tolle Unterstützung bedanken, ohne die so ein Erfolg nicht möglich gewesen wäre“, so das Paar unisono.

Lob gibt es auch von Teamchef Eddy Schlager: „Eine ganz starke Vorstellung der beiden, sie waren unglaublich konstant und haben dabei noch eine Menge Reserven. Zudem ist es eine Freude mit Alex und Elke zu arbeiten, bei solch einem Ergebnis muss man als Teamchef einfach zufrieden sein.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Waldviertel

- special features -

Weitere Artikel:

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert