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Daniel Schneider: Saison 2010 im C2 R2-MAX

Nach dem ersten Auftritt bei der Lavanttal-Rallye 2008 war am Ende der Saison klar. Es wird eine Fortsetzung des Projektes geben!

Aber mit einem leistungsstärkeren Fahrzeug - dazu Schneider: „Wenn man bedenkt, wie wir mit dem Rallye-Sport begonnen haben, das Service bei unserer ersten Rallye im Lavanttal zum Großteil noch selbst durchgeführt haben, um uns einen Start überhaupt leisten zu können, sind wir letztendlich mit unserer ersten Saison zufrieden. Es war zwar schon ein Erfolg andere Newcomer mit wesentlich stärken Fahrzeugen regelmäßig im Griff zu haben und am Ende der Saison erfahrene Piloten mit vergleichbaren Fahrzeugen bei der einen oder anderen Sonderprüfung zu schlagen, doch letztendlich hat sich gezeigt, dass wir vor allem in den schnellen Passagen viel Zeit liegen gelassen haben. Dies lag einerseits am nötigen Respekt um den C2 nicht bei einem Hochgeschwindigkeitsausrutscher zu zerstören, andererseits am doch recht leistungsschwachen Motor.“

Heuer hatte Schneider aus beruflichen und privaten Gründen keine Zeit, rechtzeitig ein Projekt auf die Beine zu stellen, aber im Hintergrund wurde und wird für 2010 hart an einem neuen Projekt gearbeitet.

Nachdem Daniel Schneider bei Citroen Racing in Versailles mit dem JWRC Weltmeister Sebastien Ogier einen C2 R2-MAX testen durfte, hat er sich sofort in das Fahrzeug verliebt, beschloss den C2 Challenge zu verkaufen und machte sich auf die Suche nach einem C2 R2-MAX.

Im Mai ergab sich dann die Möglichkeit einen gebrauchten, bei Citroen Racing gebauten, R2-MAX zu kaufen: „Das war wie Weihnachten und Geburtstag zusammen, ein Werksauto von Citroen, da konnte ich nicht widerstehen“ erzählt Schneider mit breitem Grinsen im Gesicht.

Weniger schön war der Vorfall bei der „1000 Hügel Rallye“ 2008. Dazu Daniel Schneider mit ernster Miene:

"Das was sich dort die OSK gegenüber mir und meiner Beifahrerin geleistet hat, kann ich nur als skandalös bezeichnen. Sogar der oberösterreichische Landeshauptmann hat sich schon für uns eingesetzt, um dieser Farce eine Ende zu setzen. Ohne Erfolg, denn die OSK stellt sich stur. Wie auch immer diese Sache ausgehen mag, lassen wir uns nicht unterkriegen, doch eines steht fest, bei diesem Verein werden wir keine Lizenz mehr lösen und auf das Ausland ausweichen! Dort haben wir schon Gespräche geführt und wurden sehr herzlich empfangen. Welches Land es sein wird haben wir noch nicht entschieden, vermutlich wird es aber auch das sein, in dem wir die Läufe zur „Citroen Racing Trophy“ bestreiten werden. Über den Vorfall mit der OSK konnte auch dort nur der Kopf geschüttelt werden. Näheres möchte ich aber dazu nicht sagen, da mich die OSK geklagt hat und die Sache nächsten Montag den 21.9.2009 vor Gericht behandelt wird. Bis dahin hatte ich eigentlich ein gutes Einvernehmen mit der OSK. Was aber bei dieser Veranstaltung bei den verantwortlichen Personen durch den Kopf ging ist mir unerklärlich."

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